Mit ganz viel Mut mitten durch

Kurswechsel Der neue VFC-Vorstand hat die Weichen gestellt

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Ein Bild mit Symbolcharakter: Alexandrs Guzlajevs (Mi.) hat keine Angst. Foto: Oliver Orgs / Pressebüro Repert

Plauen. Irgendwann musste der Schnitt kommen. Dass der VFC finanziell die Reißleine gezogen hat, ist richtig. Wo man hinhört, überall die gleiche Meinung. Und dass der personelle Aderlass auch sportliche Konsequenzen mit sich bringt, das ist ebenso logisch.

Auf dem Platz sollen Eigengewächse stehen

Es wird ein steiniger Weg, den die Plauener gehen müssen. "Aber wir wollen ihn gehen und unser Konzept konsequent durchsetzen", sagt der neue Sportvorstand Alexander Bräutigam, der zusammen mit seinen vier Vorstandskollegen einen Kurswechsel vorgenommen hat. Eigengewächse sollen auf dem Platz stehen. Das wünschen sich nicht nur die Nachwuchstrainer, sondern durchaus auch die VFC-Fans.

"Es ist dadurch eine große Herausforderung, eine erfolgreiche Mannschaft zu formieren und weiter zu entwickeln", stellte der neue Trainer Daniel Rupf fest. Der 31-Jährige Coach ist aber sicher, "dass diese Arbeit ebenso viel Spaß macht, wie mit fertigen Spielern zu arbeiten. Wir brauchen jetzt natürlich Geduld.

Schnellen Erfolg wird es vermutlich nicht geben", mutmaßt Trainer Daniel Rupf, der die Ausrichtung auf mehr Identität prinzipiell gut findet. "Der VFC Plauen hat in der Vergangenheit auf dem Platz immer sein Gesicht gezeigt und sich nie versteckt", setzt Daniel Rupf auf die besonderen Tugenden, die den VFC von jeher ausmachen.