Mit Sympathie-Punkten zum Sieg

Wahl KSV-Sportler des Jahres: Christian Becher

mit-sympathie-punkten-zum-sieg
1. Christian Becher, 2. Nils Buschner, 3. Tobias Knittel sowie KSV-Präsident André Wetzel (li.) und KSV-Vorsitzender Ulrich Leithold. Foto: Verein

Pausa. Zur traditionellen KSV-Gala zeigten die Ringer im Bürgerhaus Pausa, was ihnen am meisten am Herzen liegt: Die eigene Talentschmiede, die auch 2018 viele Erfolge verbuchte und aus der auch 2019 wieder zwölf Athleten bei Deutschen Meisterschaften antreten werden. Den Startschuss in einen bunten- und unterhaltsamen Abend gaben die kleinsten Mattenflöhe, die einige Übungen aus dem Training darboten.

Es gab großen Applaus für die Kleinen, die auf der Showbühne noch viel aufgeregter waren als bei einem ihrer Wettkämpfe. Hallensprecher und Moderator Andreas Seidel präsentierte zur Sportlerehrung die Auswahl der Nachwuchssportler, die von den Trainern vorgenommen wird. Das Gala-Publikum kürt dann im Laufe des Abends den "Ringer des Jahres" aus dem Ligenbetrieb der WKG Pausa/Plauen. So ist es Tradition. Gunnar Frisch hatte neben weiteren Erfolgen Bronze bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend in Frankfurt/Oder gewonnen. Damit wurde der junge Ringer auch Nachwuchssportler des Jahres. Ihm folgten auf den Plätzen zwei, drei und vier Max Schmalfuß, Justin Hartmann und Niklas Bächer, die allesamt fünfte Plätze bei den nationalen Titelkämpfen an der Oder erkämpften.

Zur traditionellen KSV-Gala durfte Publikum abstimmen

Sid Wetzel erzielte in dieser Wertung der jungen Ringer den fünften Rang, der noch junge, aber schon erfolgreiche Marcus Kunstmann wurde als Bronzemedaillengewinner der letztjährigen Mitteldeutschen Meisterschaft Sechster. Der Vorsitzende des KSV Pausa, Ulrich Leithold, und der Geschäftsführer des ASV Plauen, Udo Woratsch, übernahmen anschließend die Ehrung der 2. Mannschaft, die in der sehr starken und ausgeglichenen Landesliga mit nur einem Punkt Rückstand hinter dem RV Thalheim II den zweiten Platz belegte. "Für uns ein riesen Erfolg", so Woratsch, der den Athleten und Trainern seinen Dank aussprach. Den Höhepunkt des Abends bildeten die Wahl zum Sportler des Jahres und die Verlosung der riesigen Tombola.

Bei der Sportlerwahl gab es eine Überraschung, denn es stand diesmal nicht der Stärkste oder Punktbeste auf dem obersten Siegertreppchen. Diesmal vergab das Gala-Publikum Sympathiepunkte. Und die gingen in der Mehrzahl an Christian Becher, der eigentlich in der Landesligamannschaft kämpft, sich aber nach dem Ausfall von Kamal Skaskiewicz für das Bundesligateam der WKG zur Verfügung stellte. "Eigentlich hab´ ich doch alle Kämpfe verloren", so der fassungslose Gewinner des Votings, der die Stimmen auf Grund seines Einsatzes für Mannschaft und Verein bekam. Den zweiten Platz belegte Nils Buschner, der im ersten Juniorenjahr gleich Bronze bei den Deutschen Meisterschaften gewann. Tobias Knittel, der wie Buschner DM-Bronze bei den Junioren gewinnen konnte, kam auf Rang drei.