Mit Volldampf in die Nacht hinein!

Romantik Freizeitanlage im Syratal bereitet den letzten Höhepunkt der Saison vor

Herzlichen Dank, Ihr Vogtländer! Obwohl im Frühjahr der Start in die Saison für die Parkeisenbahn ziemlich ins Wasser fiel, stiegen im weiteren Verlauf wieder Tausende ein. "Wir können nun sogar noch das Ergebnis von 2011 schaffen", verkündete vorgestern Michael Hochmuth. Der Betreiber der Freizeitanlage im Syratal war am Montag entsprechend gut gelaunt. Wenn alles passt bis 4. November, tauchen wieder um die 28.500 Fahrgäste in der Jahresbilanz auf. Und das muss schon vorab gefeiert werden! Am Freitag legt die gesamte Mannschaft eine Extra-Schicht ein. Zur traditionellen Mondscheinfahrt gibt es von 18 bis 22 Uhr Romantik pur. "Das ist nicht nur was für Kinder. Wir können das hier jedem empfehlen, der gerne in der Natur ist", steigen auch Lydia Weißner und Friedhold Schuhbeck regelmäßig ein. Das Paar aus Plauen findet, "dass sich von dieser Preispolitik viele sogenannte kinderfreundliche Einrichtungen etwas abschauen sollten!" Über solche Kommentare freut sich Michael Hochmuth sehr: "Unsere Preise bleiben, wie sie sind. Wir erheben nicht einmal am Freitag einen Lichtzuschlag", stellt der Parkbahn-Chef klar. Dabei wäre ein Aufpreis aufgrund der spektakulären Technik zur Mondscheinfahrt durchaus angebracht. Der Lichtzug des Technischen Hilfswerkes wird das gesamte Jumicar-Areal am Fuße der Friedensbrücke vollständig ausleuchten. Die kleinen Flitzer mit ihren vier PS und 120 Kubikzentimetern dürften also bei den Kids ebenso hoch im Kurs stehen. "Insgesamt können bis zu zehn Fahrzeuge gleichzeitig in unserem Verkehrsparcours zum Einsatz kommen", macht Michael Hochmuth auch diesmal die gesamte Jumicar-Flotte startklar. Wie immer werden die fleißigen Helfer am Bahnhof Hainstraße heiße Getränke zubereiten, in der Schleife rund um die Festwiese flankieren ganz viele Fackeln die Strecke. Dort soll dann auch ein großes Lagerfeuer brennen. "Ich werde wohl noch ein oder zwei Kollegen mitbringen müssen", will sich auch Gerd Köhler auf die große Mondscheinfahrt ganz gezielt vorbereiten. Das Plauener Original verkörpert auch diesmal wieder den Nachwächter. "Wegen der zu erwartenden großen Besucherzahl aber brauche ich Verstärkung", vermutet Gerd Köhler. "Je nach Wetterlage kamen in den Jahren zuvor zwischen 800 und 1.100 Leute", zeigt Michael Hochmuth auf seine Bilanz. Egal, wie diesmal das Wetter wird: Der BLICK kann seinen Lesern diese Mondscheinfahrt nur empfehlen.