Moshers-Festival: Schütteln bis zur Ekstase

Festival Heavy-Metal-Fans feiern am Hauptmansgrüner Mühlteich

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Die Dänen von "Illdisposed" geben bei ihrem Gig Vollgas. Foto: Thomas Voigt

Hauptmannsgrün. Mehr als die volle Dröhnung Heavy Metal geht nicht. Beim 15. Chronical Moshers-Festival lebten sich rund 1100 Fans der Szene im Gelände am Hauptmannsgrüner Mühlteich aus. "Wir hätten locker doppelt so viele Karten verkaufen können", weiß Club-Chef Jan Singer.

Im Umfeld des Vereins sprechen alle von einer eingeschworenen Gemeinschaft. Bei Festival-Koordinatorin Kristin Knüpfer liefen alle Fäden zusammen. Die junge Frau bereitete die Einsatzpläne für die Helfer vor. Dazu gehört auch ein Fahr-Service. Auf Wunsch werden die Bands mit einem Kleinbus vom Flughafen abholt.

Ein Festival bedeutet viel Arbeit, Zeit und Geld

Nach ihrem Auftritt übernachten die harten Jungs zumeist in Hotels und Pensionen der Region. Das alles zu organisieren ist sehr aufwendig und kostet Geld.

"Wir müssen gut kalkulieren." Unterm Strich seien alle froh, wenn am Ende des Tages eine schwarze Null steht. Das Umfeld spielt ebenfalls mit. "Die Gemeinde steht voll hinter uns", versicherte Konrad Förster.

Fans sind meist problemlos und haben eine Menge Spaß

Der Vereins-Vize ist seit zwölf Jahren beim Reichenbacher Metal-Club dabei. "Mit den Festivalbesuchern haben wir bisher so gut wie keine Probleme gehabt." Im krachend vollem Veranstaltungszelt feierte die Fangemeinde am Samstag unter anderem die skandinavische Band "Illdisposed".

Als der Dänen-Sturm losbricht, vibriert die Luft und beim "Headbangen" flogen die Haare. Die Metal-Fans wippten sich förmlich in Ekstase. Erst weit nach Mitternacht zog wieder Ruhe ein. Die Frösche kümmerte das wenig. Im Mondschein zelebrierten sie ihr eigenes Quak-Konzert.