Mühltroffer Hopfenbrücke nach Hochwasser saniert

Schäden Wegen Einsturzgefahr ist die Brücke seit Monaten gesperrt

Die Unterseite ist fertiggestellt. Foto Simone Zeh

Mühltroff. An der Hopfenbrücke in Mühltroff, die saniert wird, ist der rund verlaufende Unterbau fertiggestellt. Jetzt wird an der Oberseite der Fußgängerbrücke gearbeitet.

Ronny Haas und Andreas Schmidt von der Steinmetzfirma Schmidt aus Plauen mauern rechts und links an der Brücke die Natursteine. "Als wir an der Unterseite der Brücke bauten, regnete es durch", erinnerte sich Ronny Haas. An einer solch kaputten Brücke habe er bisher noch nicht gearbeitet, bekräftigte Andreas Schmidt.

Brücke schon seit Monaten für Fußgänger gesperrt

Es sei wirklich höchste Zeit gewesen für die Sanierung. Nicht umsonst also war die Brücke, die das Mühltroffer Stadtzentrum trennte, seit Monaten für Fußgänger wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt.

Wenn die vorhandenen Natursteine verbaut sind, wird mit Theumaer Fruchtschiefer weiter gebaut, erklären die Steinmetze. In der Mitte der Brücke wird eine Wasserleitung verlegt, die durch die Brücke führt.

Brücke steht unter Denkmalschutz

Die Hopfenbrücke gilt als besonderes Viadukt und unterliegt dem Denkmalschutz. Der Bau der Fußgängerbrücke gehört zu den Maßnahmen der Hochwasserschadenbeseitigung von 2013 und wird zu hundert Prozent gefördert. Die Firma WTU Weischlitz, die auch Subunternehmen einsetzt, hatte den Zuschlag zum Bau in Kostenhöhe von etwa 260.000 Euro erhalten - es gab keinen weiteren Bewerber.