Museum zeigt Einblicke in die frühere Landwirtschaft

Jubiläum Das Museum in Landwüst feiert 50-Jähriges

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Museumsmitarbeiterin Petra Fischer zeigt das Museum als hölzernes Modell. Foto: Simone Zeh

Landwüst. 50 Jahre Museum in Landwüst wird am Samstag, 5. Mai, ab 10 Uhr mit einem Familientag gefeiert. Zum Museumsjubiläum wird mit einer Sonderausstellung auf die vergangenen 50 Jahre zurückgeblickt, zugleich beleben Handwerker wie Seiler, Haubenmacher, Töpfer, Geigenbauer und Besenbinder das Gelände.

50 Luftballons - jeder steht für ein Jahr - werden in die Luft steigen. Eine Hüpfschlange wartet auf Besucher, auf dem Gelände kann man eine Runde mit der Ponykutsche drehen. Die Kindertanzgruppe des 1. Trachtenvereins Vogtland tritt von 11 bis 13 Uhr auf.

Wie hat die Landbevölkerung damals gelebt?

Es war genau am 5. Mai 1968, als das Bauernmuseum Landwüst eröffnet wurde. Nicht zuletzt dank der Sammelleidenschaft des Landwüster Bauern Walter Wunderlich. Schon nach kurzer Zeit erlangte das Museum Bekanntheit. Anfang der 70er Jahre wurde das Bauern- zum Freilichtmuseum erweitert.

In den vorhandenen Museumsteil wurden zu den bereits vorhandenen Gebäuden bis 1992 insgesamt sechs weitere entsprechende bauliche Objekte umgesetzt. Mehr als 12.000 Sachzeugen vermitteln einen Einblick in die Arbeits- und Lebensweise der vogtländischen Landbevölkerung von Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.