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Mylau: Tristess und Jubelchöre zum Gedenken

30 Jahre Mauerfall Festkonzert der Vogtland-Philharmonie Greiz-Reichenbach

Mylau. 

Mylau. Ein Festkonzert der Vogtland-Philharmonie Greiz-Reichenbach zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ist am Samstag, 9. November, 18 Uhr, in der Stadtkirche Mylau zu erleben. Mit Samuel Barbers Adagio for Strings und Beethovens "Neunter" stellen die etablierten Musiker Tristess und Jubelchöre gegenüberüber. Es ist ein Konzert im mahnenden Gedenken der kommunistischen DDR-Diktatur. Zugleich wird die Euphorie der schicksalsträchtigen Nacht im November 1989 reflektiert. Dirigent Thomas Gropper leitet neben dem Orchester ein Solistenensemble aus Sopranistin Ani Taniguchi, Sonja Koppelhuber (Alt), Tenor Marco Antonio Rivera und Joachim Goltz (Bariton).

Die Arcis-Vocalisten München und der Marburger Bachchor sind ebenfalls beim Konzert aktiv dabei. Samuel Barber schuf sein berühmtes Werk im Jahr 1938 mit melodiöder Schwermütigkeit. Es wurde im Jahr 2004 zum traurigsten klassischen Stück gewählt. Beethovens Sinfonie Nr. 9 d-Moll gehört heute ebenso zu den populärsten musikalischen Werken. Der Komponist schrieb die Sinfonie 30 Jahre nach der Französischen Revolution 1789, deren Gedankengut ihn in seinem Schaffen stark beeinflusste. "Alle Menschen werden Brüder" schallte es damals wie auch nach der Friedlichen Revolution bei uns 200 Jahre später aus den jubelnden Kehlen. In der wunderbaren Stadtkirche im Herzen von Mylau, die Schauplatz des Konzertes ist, dürfte der Abend ein ganz besonders schönes Erlebnis für die Zuhörer werden.

Bereits am Freitag, 8. November, findet in Plauen in der Katholischen Herz-Jesu-Kirche ein Festkonzert der Vogtland-Philharmonie Greiz-Reichenbach statt. Dieses beginnt um 19 Uhr.



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