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Mystische Nacht der Eulen in Plauener Falknerei

Freizeit Auch ohne Flugschau ein tolles Erlebnis

Plauen. 

Plauen. Totenvogel, Hexenbote oder Glücksbringer - Eulen wird so einiges angedichtet. Kein Zweifel besteht daran, dass die geschickten Jäger faszinierende Tiere sind. Falkner Hans- Peter Herrmann lud am Samstag mit seinem Team unter Corona-Auflagen zur ersten Nacht der Eulen ein. Wie ein Lauffeuer hatte es sich herumgesprochen, dass in der Falknerei Herrrmann am Reißiger Gewerbering die Lichterketten angehen. Obwohl eine Flugshow nicht erlaubt war, reisten zwischen 14 und 19 Uhr Besucher aus der gesamten Region an. Die Gastgeber ließen sich einiges einfallen. Bei mystischer Musik loderten im Gelände verteilt Feuerschalen und Schwedenfeuer. An den in warmes Licht getauchten Buden waren Punsch und Waffelgebäck gefragt.

Uhu-Weibchen "Olga" ist der Star

Im Schein der Lichterketten erklärte Vogtlands bekanntester Vogelversteher woher das Sprichwort Eulen nach Athen tragen herrührt und warum Steinkäuze in früheren Zeiten an Stadttore genagelt wurden. Mit dem sibirischen Uhu-Weibchen "Olga" auf dem Arm kam das richtig gut an. Der imposante Vogel mit den orangeroten Augen und den charakteristischen Federohren war der unangefochtene Star. Felix Kruppa aus Wilkau Haßlau schaute sich mit seiner Familie um. Sein Kommen bereute er nicht. "Echt toll, dass es trotz der Umstände mit der Eulennacht noch geklappt hat." Wer wollte, konnte sich gleich seinen Weihnachtsbaum mit nachhause nehmen. Der Verkauf wurde im Eingangsbereich der Falknerei eingerichtet. Dort standen auch die Grillmeister mächtig unter Dampf. Nun hoffen alle, dass auch die weiteren geplanten Veranstaltungen stattfinden können. Schon nächsten Samstag soll es an gleicher Stelle von 14 bis 19 Uhr erneut eine Nacht der Eulen geben. Nähere Infos zu weiteren Terminen gibt es unter www.falknerei-herrmann.de