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Nach der Hiobsbotschaft: VFC Plauen holt Regionalliga-Torwart

Fußball Der Kölner Mark Depta hat die Verantwortlichen im Probetraining überzeugt

Plauen. 

Plauen. Hiobsbotschaft für den VFC Plauen. Torhüter Leon Seefeld fällt für die nächsten acht Wochen verletzt aus. Damit steht dem Fußballoberligisten mit Fritz Böttcher nur noch ein Keeper zur Verfügung. Der Verein reagierte sofort und "eroberte" auf dem Transfermarkt Mark Depta aus Köln!

 

Junger Keeper mit Regionalligaerfahrung

 

Der Deutsch-Pole ist 24 Jahre jung und wuchs beim FC Viktoria Köln sowie Fortuna Köln auf. Im Anschluss stand der Keeper zwei Jahre bei Alemannia Aachen in der Regionalliga im Tor. Es folgten zwei Jahre bei Victoria Köln sowie eine Spielzeit bei Rot-Weiß Oberhausen. In der jüngsten Coronaspielzeit gehörte Mark Depta dem Bonner SC an.

Der 1,88 Meter große Schlussmann "hat sich von unserem Konzept überzeugen lassen. Er weiß, dass er nicht automatisch im Kasten stehen wird. Wir haben mit Fritz Böttcher und Leon Seefeld zwei richtig gute, junge Torleute", betont Robert Fischer. Der Cheftrainer ist "unheimlich froh, dass der Drahtseilakt auf der Torhüterposition damit ein Ende hat!" Der Kölner Mark Depta hat die Verantwortlichen im Probetraining überzeugt.

 

Mark Depta feiert heute Premiere

 

Die Plauener spielen heute in Pockau gegen Motor Marienberg. Dann bestreitet Mark Depta seine Premiere. Cheftrainer Robert Fischer sieht der Generalprobe vor dem scharfen Start in die Meisterschaft gespannt entgegen.

Zuletzt trennte sich der VFC in Reichenbach vom RFC 0:0-Unentschieden. "Wir als Trainerteam erwarten, dass unsere Mannschaft weiter hart an ihrer Entwicklung arbeitet. Es ist ganz wichtig, dass wir uns nicht zufrieden geben und dass wir nicht glauben, alles läuft von alleine", stellt der Coach klar. Zuvor besiegten die Spitzenstädter den VfB Schöneck (15:0) und Bayern Hof (4:1).

 

Nächste Woche geht's nach Wernigerode

 

Der VFC Plauen tritt am kommenden Sonntag (13 Uhr) beim FC Einheit Wernigerode an. Das erste Heimspiel des neuen Jahres bestreiten die Plauen unter 2G-Plus-Bedingungen. Bis zu 1.000 Zuschauer sind gegen Carl Zeiss Jena II (Samstag, 12. Februar, 13.30 Uhr) zugelassen.

Es folgen zwei Auswärtsspiele in Krieschow (Samstag, 19. Februar, 13.30 Uhr) sowie in Bautzen (Samstag, 26. Februar, 13 Uhr). Dem Heimspiel gegen den FC Rot-Weiß Erfurt (Sonntag, 6. März, 14 Uhr) fiebern besonders viele Fans entgegen. Dazu wird der Verein rechtzeitig informieren.

 

Weitere Veränderungen im Kader

 

Cheftrainer Robert Fischer hatte mit seinem Betreuerstab und dem Vorstand in den vergangenen Tagen einiges zu tun. Denn es gibt weitere Veränderungen im Kader. So hat Kamil Popowicz den VFC Plauen auf eigenen Wunsch verlassen. Der Stürmer ist bereits nach Polen zurückgekehrt. Die entstandene Lücke wird der Verein schließen.

Das bestätigte VFC-Präsident Thomas Fritzlar, ohne bereits Namen zu nennen. "Das Transferfenster schließt am 31. Januar. Wenn alle Modalitäten geklärt sind, gehen wir damit an die Öffentlichkeit." Auf die Frage zur wirtschaftlichen Situation überraschte der Präsident am heutigen Samstag mit dieser Aussage: "Wie man sieht, sind wir handlungsfähig. Allen Sponsoren ein riesiges Dankeschön für ihr Vertrauen. Wir werden euch nicht enttäuschen und immer nur das tun, was möglich ist."

 

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