Steffen Laudel kümmert sich als Nachwuchsleiter seit fast zwanzig Jahren aufopferungsvoll um den weiblichen Nachwuchs. Mit dem Eintritt von Lutz Gushurst vor zehn Jahren als Cheftrainer konnte im weiblichen Bereich der Abteilung Volleyball mit einer intensiven Jugendarbeit begonnen werden. Abteilungsleiter Gunar Rus: „Keiner konnte erahnen, welche nachhaltigen Entwicklungen und Erfolge sich einstellen sollten.“
Seit drei Jahren in der Regionalliga
Bereits 2018 gelang völlig unerwartet die Qualifikation zur deutschen U18-Meisterschaft in Biberach, bei der ein beachtenswerter 15. Platz unter Deutschlands besten Jugendteams erkämpft wurde. Es folgte der U20-Sachsenmeistertitel und im Jahr darauf eroberte diese „goldene“ Generation den Sachsenpokal bei den Frauen. Nach fünf Aufstiegen in Folge behaupten sich die ehrgeizigen jungen Oberlosaerinnen bereits in der dritten Spielzeit in der Regionalliga Ost. Der Nachwuchs eifert den Mädels nach. Die Sportstadt Plauen meldet sich immer wieder in Mitteldeutschland zu Wort.
Trainerinnen aus eigenen Reihen
In diesen Jahren wurde der weibliche Nachwuchs in der Struktur immer breiter aufgestellt. Mit Juliane Ebel, Henriette Krell, Benjamin Pippig, und Lizzy Friedel leiten qualifizierte Übungsleiter aus den eigenen Reihen in der Sporthalle BSZ Uferstraße den Volleyball-Trainingsbetrieb für die Kinder in den Sparten U11 bis hin zur U18/20. Sie machen dies mit ihrer engagierten Arbeit an drei Wochentagen und auch am Wochenende zu den Wettkämpfen möglich. Um entsprechende Wettkampferfahrung zu vermitteln, agieren die über 40 Kinder und Jugendlichen im weiblichen U18-Bereich in vier Jugendteams in regionalen Wettbewerben (Vogtland-, Bezirks- und Sachsenmeisterschaften der Altersstufen unter 11, 16 und 18/20 Jahren).
Zweite Damenmannschaft gegründet
Dabei ist wichtig, dass möglichst früh den Kindern die Basics beigebracht werden, die es ihnen gestatten, auch erfolgreich die Sportart betreiben zu können. Seit 2024 besitzt die Abteilung eine zweite weibliche Wettkampfmannschaft in der Bezirksklasse West mit durchschnittlich 15 bis 18 Jahre alten Talenten, die einmal in die Fußtapfen ihrer Vorbilder, der ersten Damenmannschaft, treten sollen. Nach anfänglichen Problemen im Erwachsenenbereich hat sich das zweite Team nach einem ersten Wettkampfjahr der Gewöhnung langsam gefunden, sammelt fleißig Erfahrungen und auch bereits erste Siege. So wurde Anfang Mai 2025 von der U20 beim Sachsen-Cup 2025 in Dresden der zweite Platz errungen.
Helena Leicht schafft den Sprung zum Sportgymnasium Dresden
In der U18 beim gleichen Pokal-Wettbewerb gelang es, den vierten Platz zu erringen gegen starke sächsische Teams aus Leipzig und Dresden. Nachwuchsleiter Steffen Laudel und Cheftrainer Lutz Gushurst bemühen sich in speziellen Trainingseinheiten um die Quereinsteiger und insbesondere talentierte Anschlusskader, die einmal in den erweiterten Kreis der ersten Mannschaft aufrücken sollen. Unterstützung wird zusätzlich auch durch erfahrene Spielerinnen des Regionalligakaders, wie Juliane Ebel und Lizzy Friedel, praktiziert. Mit Helena Leicht, einer erst 16jährigen Zuspielerin, gelang einer Oberlosaer Jugendlichen im Jahr 2024 sogar der Sprung über die Sachsenauswahl zum Sportgymnasium Dresden und zum VC Olympia.
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