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Nadelöhr öffnet bald

Sperrmauer Bauarbeiten kommen gut voran

Eine Geisterstraße führt derzeit von Plauen an die Talsperre Pöhl. Ganz alleine unterwegs war der BLICK-Reporter am Montagnachmittag. Dort, wo sonst im Berufsverkehr die Touristen, Vogtland-Pendler und Kurierdienste über die S297 "brettern", ist es seit einem halben Jahr totenstill. Der Grund: Die Brücke über der Staumauer an der Talsperre Pöhl war baufällig. Gerd Zobel, Betriebsleiter der Landestalsperren-Verwaltung, ließ zum Baustart wissen: "Eine Vollsperrung ist zwingend nötig." Gerd Zobel stellte aber im September 2013 in Aussicht: "Um die Sperrung für den Verkehr auf ein Minimum zu beschränken, werden bis Juni 2014 so viele Baumaßnahmen wie möglich gleichzeitig durchgeführt. Ziel ist es danach, die Brücke über der Sperrmauerkrone wieder einspurig befahren zu können", so Gerd Zobel. Am Montag fragte der BLICK-Reporter direkt bei den Bauarbeitern nach. "Die Arbeiten sind sehr kompliziert. Aber wir werden hier scheinbar Ende Mai fertig", ließen die Spezialkräfte vor Ort wissen. Die Wunschfirma der Landestalsperrenverwaltung kommt aus Nordhausen. Betriebsleiter Gerd Zobel im September: "Das sind wirklich Spezialkräfte. Ihnen traue ich zu, dass wir ab Juni 2014 die Straße halbseitig öffnen können." Der milde Winter ist dabei nur ein Faktor von vielen, die den Bauablauf beeinflussen. Seit Montag ist es nun so gut wie sicher: Ab Juni geht es im Ampelbetrieb wieder einspurig drüber über die Sperrmauer. Bis Mai 2015 dauern die Arbeiten aber noch an. kare