Nächster Schritt für modernes Busnetz

Vogtlandnetz Aufträge für mehrere Busunternehmen für 2019

Auerbach. 

Auerbach. Mit der Zuschlagerteilung hat das innovative neue Vogtlandnetz im Nahverkehr eine weitere Hürde genommen. Unterzeichnet haben die Plauener Omnibusbetrieb GmbH (POB) und die Verkehrsgesellschaft Vogtland GmbH (VGV). Für den Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ZVV) war es die erste europaweite Ausschreibung der Busverkehre. Ab Mitte Oktober nächsten Jahres soll das Busnetz in der Region mit neuen vernetzten Linien-Angeboten attraktiver werden. Laut dem ZVV haben in dem Bieterverfahren neun Verkehrsunternehmen Angebote abgegeben.

Laut Landrat Rolf Keil (CDU) gehören auch die eingesetzten Mitarbeiter der Unternehmen zu den Gewinnern. Man habe hohe tarifliche Maßstäbe zugrunde gelegt. "Es wird sich für die Busfahrer lohnen, hier im Vogtland engagiert ihrer Arbeit nachzugehen." Der POB und sein Schwesterunternehmen VGV bringen mit den derzeit 85 Mitarbeitern jahrzehntelange Erfahrung im Busverkehr mit. Die Unternehmensführer stehen vor großen Herausforderungen. Auch andere regionale Verkehrsunternehmen und Servicedienstleister sollen mit einbezogen werden.

"In den nächsten Wochen werden wir dazu intensive Gespräche führen" , erklärte POB-Chef Thomas Schwui. Der Auftrag hat eine Laufzeit von 10 Jahren. Er umfasst pro Jahr an festen Linienfahrten ein Volumen von 5,6 Millionen Fahrplankilometern. Dazu kommt ein nachfrageorientiertes Rufbusvolumen von bis zu 1,7 Millionen Fahrplankilometern. Im Sinne der Fahrgäste werden die bestehenden Busnetze völlig überarbeitet. Neben Pünktlichkeit wolle man auch mit höherer Qualität in Bussen und an Haltestellen punkten. Insbesondere die ländlichen Gebiete würden vom Vogtlandnetz profitieren.