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Nandina schmeckt butterweich

Wirtschaft Kartoffelernte hat in Reuth begonnen

In Reuth hat die Kartoffelernte begonnen. Ob Nandina, Milva oder Adretta, die Leute schätzen die frisch geernteten Früchte. "Wir bauen nur die Kartoffeln an, die uns gut schmecken", sagt Wolfgang Sammer, Chef des landwirtschaftlichen Betriebes mit 15 Mitarbeitern. Dann kommt es vor, dass er den Mitarbeitern Kartoffeln mit nach Hause zur Verkostung gibt, um ihre Meinung zu hören. Nandina hat den Test bestanden. "Die bauen wir auf zum ersten Mal auf kleinerer Fläche an." Fest kochend mit leichter Schale und für alles geeignet. "Ich hab" sie selbst gleich probiert. Sie hat butterweich geschmeckt." Insgesamt sieben Sorten Kartoffeln hat der Betrieb auf den Feldern mit vier Hektar Fläche angebaut. "Die Ernte sieht recht gut aus", so Sammer. Voraussichtlich ab 12. September werden alle Kartoffelfelder abgeerntet. Dann können die Kunden wählen, ob sie mehlig festkochende Kartoffeln wie Afra oder Lilly haben wollen, die festkochende Regina oder etwa die rotschalige, vorwiegend festkochende Laura. Für Klöße würden sich Milva und Adretta gut eignen. Der Direktverkauf findet am Kartoffellager Schönlind, in der Reuther Tankstelle und im Getränkehandel Gemeinhardt in Straßberg statt. Kartoffelanbau hat in Reuth seit 50 Jahren Tradition. Früher zu DDR-Zeit in der LPG, und seit 1991, als die Agrarproduktion Reuth gegründet wurde, bis heute. Es sind die Wochen, in welchen die Landwirte mit den Leuten den meisten Kontakt haben. "Man kommt mit den Leuten ins Gespräch." Das gefällt Wolfgang Sammer. Seit 25 Jahren besteht die Agrarproduktion Sammer. Deshalb will der Betrieb zum Herbstmarkt in Reuth die Türen öffnen. "Wir zeigen die Stallungen und die Technik. Man kann die Biogasanlage anschauen. Und wir verkaufen unsere Milch direkt ab Hof", blickt Wolfgang Sammer voraus. Das wird am 25. September sein.



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