Neuberin-Museum zeigt die Welt im Mini-Format

Museum In Reichenbach ist Miniatur-Weihnachtsausstellung zu sehen

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Museumsmitarbeiterin Jacqueline Heidel zeigt einige der wertvollen Miniaturen. Foto: Simone Zeh

Reichenbach. Alles im Miniformat: In der Weihnachtsausstellung im Neuberin-Museum Reichenbach sind hochwertige Miniaturen zu bewundern. Dabei spielt die Liebe zum Detail eine große Rolle.

Eine Brautausstattung um das Jahr 1900, ein Modegeschäft, eine Klosterapotheke, Kaufläden, Weihnachtsmarktstände, Puppenhäuser und -küchen. Es gibt viel zu entdecken. Da reicht ein Rundgang längst nicht aus, um wirklich alles zu sehen.

Zum Spielen war das nicht gedacht

Feine Silberminiaturen aus England, zarte handgemachte Kleidung, mundgeblasenes Glas, Scherenschnitte, Korbwaren, handbemaltes Porzellan. "Früher haben die betuchten Bürger ihr Haus als Miniatur bauen lassen. Nicht zum Spielen für die Kinder", so Museumsmitarbeiterin Jacqueline Heidel. Eher um sich zu präsentieren.

Entstanden sind dabei so wundervolle Miniaturen, dass sie ob ihres Wertes heute hochgeschätzt werden. Es sind Miniaturen aus der Sammlung Katharina Engels aus Rothenburg ob der Tauber, die in Reichenbach zu sehen sind. Exponate aus etwa 200 Jahren Spielzeuggeschichte.

Geöffnet ist die Weihnachtsausstellung "Miniaturen - Objekte der Kleinkunst" von Dienstag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr, und am Sonntag, 13 bis 16 Uhr. Vom 24. bis 26. Dezember, zu Silvester und Neujahr ist geschlossen.



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