Neue Ausstellung startet in Pausa

Kunst "Kiessling und Büttner - Heimatliche Impressionen aus Malersicht"

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Sieglinde Schönfelder vom Pausaer Heimatverein zeigt eine Skizze mit Pausaer Ansicht, gemalt von Enno Büttner. Das Ölbild von der Getreideernte ist von Walter Kiessling. Foto: Simone Zeh

Es sind Werke von zwei Malern, die einst in Pausa lebten. In ihren Bildern findet man Stadtansichten und welche vom Vogtland wieder. Und doch lebten die Maler in verschiedenen Zeiten, arbeiteten in einem anderen Stil. Das macht die neue Ausstellung "Kiessling und Büttner - Heimatliche Impressionen aus Malersicht" im Heimateck spannend.

Der Heimatverein Pausa startete vorab einen Aufruf an die Bevölkerung. So einige Leute brachten ihre Bilder als Leihgabe, holten sie sozusagen aus den Wohnzimmern. "Als Verein haben wir uns natürlich gefreut, dass sich die Leute meldeten", so Sieglinde Schönfelder vom Pausaer Heimatverein. Sie führte die Regie bei der Ausstellung. Die meisten Bilder befinden sich wohl, so sei anzunehmen, in Privatbesitz.

Zu große Bilder werden als Fotografien gezeigt

Auffallend ist, die Ölgemälde haben allesamt recht pompöse Rahmen. "Es waren wohl auch vorwiegend Auftragsarbeiten." Die Bilder zeigen die Getreideernte auf einem Feld und immer wieder Blumen. Hochgebirgslandschaften wie etwa ein Alpenglühen und eine Ansicht von Frauenstein im Osterzgebirge gehören zu den Werken. Diese und weitere Bilder, die zu groß für die Schau gewesen wären, zeigt der Heimatverein - neben den 13 Ölbildern - in Fotografien.

Einer anderen Generation gehörte Enno Büttner, geboren in Plauen, an. Er war Lehrer für Kunsterziehung und Musik und widmete sich der Aquarellmalerei, einige Tuschezeichnungen und Skizzen gehören zu den Exponaten der Ausstellung. Die Schau ist bis 25. März, jeweils an den Wochenenden von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.