Neue Mauern für mehr Sicherheit

Hochwasserschutz Rodewischer spazieren zur Eröffnung durchs Flussbett

Rodewisch. 

Rodewisch. Es ist geschafft. Die letzte von insgesamt zwölf Maßnahmen im Zuge der Hochwasserschäden vom Juni 2013 ist erledigt. Nach über zwei Jahren Bauzeit wurde der Abschnitt von der Bäckerei Seidel bis zum Kreisverkehr am Baumarkt offiziell übergeben. Mit rund 4,3 Millionen Euro war es das teuerste Teilstück. Auf etwa 400 Metern Länge wurden der Bachlauf saniert und die Ufermauern komplett neu hochgezogen. Zudem entstand eine neue Fußgängerbrücke. Zudem wurde ein Teilstück der Uferstraße mit Fußweg und allen Versorgungsleitungen erneuert.

Bürgermeisterin Kerstin Schöniger (CDU) bedankte sich bei den Anwohnern für das entgegengebrachte Verständnis. Am Bau beteiligt waren unter anderem das VSTR Rodewisch und die Hoch- und Tiefbau GmbH Reichenbach. Bei der Zusammenkunft am Platz vor der Bäckerei erinnerte die Rathauschefin sowie Landrat Rolf Keil (CDU) an die Ereignisse vor sechs Jahren. Die gesamte Schadenssumme beläuft sich auf 8,6 Millionen Euro. Betroffen war auch das Gelände vom evangelischen Kindergarten. Die Knirpse hatten zur Feier des Tages ein kleines Programm einstudiert. Anschließend setzten sie in Begleitung der Erzieher, Eltern und Anwohner kleine Papierschiffchen in die Göltzsch. Während die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr den Grill am Laufen hielten, bot Bäckermeister Seidel den Gästen vor Ort frisches Holzofenbrot an.