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Neuer Blitzer auf Dresdener Straße in Betrieb

Verkehr Stationäres Geschwindigkeits-Überwachungsgerät in Plauen

Plauen. 

Plauen. Ab jetzt blitzt es stadtauswärts! Dies teilte die Stadt Plauen am Freitag mit. Das stationäre Geschwindigkeits-Überwachungsgerät, das auf der Dresdener Straße in Höhe des Autohauses Schmack / Nähe Hammerbrücke auf der Verkehrsinsel installiert wurde und zukünftig beide Fahrtrichtungen überwachen soll, ist am Freitagmittag in Betrieb gegangen.

Auf Grund von Lieferengpässen der Messtechnik konnte das Gerät nicht wie geplant am 1. August in Betrieb gehen. Hintergrund: Bei der Dresdener Straße handelt es sich um eine "Unfallhäufungsstelle". Allein im Jahr 2016 gab es hier 14 Verkehrsunfälle. Dies hat die Unfallkommission der Stadt und die Polizei veranlasst, ein weiteres Geschwindigkeitsmessgerät anzuregen.

Sicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer muss geschützt werden

Anja Ullmann, Fachbereichsleiterin Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Plauen, erläutert: "Geschwindigkeitsmessungen dienen der Erhöhung der Verkehrssicherheit und insbesondere zur Verkehrserziehung. Nach diesen Kriterien wurden und werden alle mobilen und stationären Messstellen in der Stadt Plauen ausgewählt."

Es gehe darum, so Uhlmann weiter, die Sicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer und andere entsprechend zu schützen, aber auch darum, an gefährlichen Stellen mit hohem Verkehrsaufkommen und ständigen Geschwindigkeitsüberschreitungen Unfällen als Folge entgegenzuwirken.

Wissen sollte man: Eine Geschwindigkeitsüberschreitung von beispielsweise nur neun Stundenkilometern bedeutet eine Verlängerung des Bremsweges auf trockener Straße bei einer normalen Bremsung um knapp zehn Meter, bei einer Gefahrenbremsung um knapp fünf Meter. Bei einem Unfall kann der Bremsweg über Leben oder Tod entscheiden. Dies wird im Fahralltag häufig ausgeblendet.

Messungen notwendig

"Leider zeigt die Statistik jedoch, dass derartige Messungen nötig sind, da sich viele Verkehrsteilnehmer nicht an die vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen halten", schreibt die städtische Pressestelle. Anhand der Auswertung von Testmessungen, die an der Dresdener Straße durchgeführt wurden, wird dies deutlich: 24 Prozent aller Fahrzeuge überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit.

"Knapp drei Prozent der gemessenen Fahrzeuge waren mehr als 20 km/h zu schnell, also an der oberen Grenze des Verwarngeldbereichs. Dies zeigt die Notwendigkeit der stationären Geschwindigkeitsüberwachung", untermauert Anja Uhlmann.



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