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Westsachsen

Neuer kommunaler Impfstandort in Plauener Mehrzweckhalle eröffnet

Pandemie Stadt und Vogtlandkreis wollen ein Zeichen setzen

Plauen. 

Plauen. Der Vogtlandkreis und die Stadt Plauen reagierten auf die extrem hohe Nachfrage an Boosterimpfungen. Diesen Samstag eröffnete in der Plauener Mehrzweckhalle ein erster kommunaler Impfstandort seine Pforten.

Bei frostigen Temperaturen bildete sich vor dem Eingang des Gebäudes im Behördenzentrum an der Europaratstraße eine Warteschlange. Das in Windeseile zusammengestellte Personal funktionierte reibungslos. Zwei Notfallsanitäterinnen der Bundeswehr zogen in einem der aufgebauten Zelte die Spritzen mit dem Impfstoff Moderna auf. Die fünf niedergelassenen Ärzte kamen mit den Impfungen rasch voran. Letztlich wurden statt der geplanten 280 Impfungen etwa 350 verabreicht.

Ärzte sollen sieben Tage die Woche impfen

Oberbürgermeister Steffen Zenner (CDU) war mit dem Auftakt zufrieden. "Wir wollten unbedingt starten und ein Signal setzen." Ziel sei es, sieben Tage in der Woche zu impfen. Damit dies gelingt, sind auch Mediziner im Ruhestand aufgerufen, sich für die Impfstrecke auf Honorarbasis zur Verfügung zu stellen. Zenner lobte die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Vogtlandkreis, unter dessen Federführung, die vom Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellten Mittel abgerufen wurden. Für die Bereitstellung des Personals und die Beschaffung des Impfstoffes ist das Landratsamt zuständig.

Vergabe von Impfterminen bald über das DRK Online-Portal möglich

Nach Informationen von Vize-Landrat Uwe Drechsel soll die Vergabe von Impfterminen in der Mehrzweckhalle demnächst auch über das bewährte regionale Online-Portal des DRK möglich sein. Vorgesehen ist außerdem eine Service-Hotline in der Plauener Stadtverwaltung. Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes soll die Halle künftig montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. Läuft alles optimal, könnten laut den Verantwortlichen künftig auf zwei Impfstrecken täglich 300 bis 400 Impfungen verabreicht werden.

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