Neuer Operationssaal im Vogtland-Klinikum

Augenklinik 585.000 Euro investiert

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Dr. Dirk Ehrich ist als Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde begeistert vom neuen ambulanten Augen- Operationssaal. Foto: Julia Dietrich / Helios Vogtland-Klinikum Plauen

Plauen. Eine komfortablere Behandlung und verkürzte Wartezeiten für Augenpatienten. Das verspricht der neue ambulante Operationssaal, den das Helios Vogtland-Klinikum Plauen an diesem Montag eröffnet hat. 585.000 Euro wurden investiert.

Umfangreiche Installations- und Umbauarbeiten waren in den Räumen der Klinik für Augenheilkunde im Haus 2 nötig. Dr. Dirk Ehrich, Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde, ist begeistert: "Der neue ambulante Augen-OP ist ein hochmodern ausgestatteter Eingriffsraum mit neuester Medizintechnik." Zur Ausstattung gehören ein neues Operationsmikroskop, eine der weltweit besten OP-Maschinen sowie drei neue Operationsliegen.

Die Patienten können ihre Kleidung anbehalten

Der Chefarzt erörtert: "Die Liegen sind sehr komfortabel, vor allem für ältere Patienten." Diese können demnach im Sitzen wie auf einem Stuhl Platz nehmen, per Knopfdruck wird der Patient automatisch in die Liegeposition gebracht.

Zusätzlich fahren die Liegen mit Elektromotor selbstständig in den OP, was für das Personal eine deutliche Entlastung mit sich bringt. Das Besondere am neuen Operationssaal: Die Patienten brauchen sich für ihren ambulanten Eingriff an den Augen nicht mehr ausziehen, sie können in ihrer Kleidung Platz nehmen, einzig eine OP-Haube auf dem Kopf sowie eine sterile Abdeckung der Liege werden benötigt.

Es werden vorwiegend Patienten mit grauem Star behandelt

Rückblick: Bisher gab es einen gemeinsamen Operationssaal für stationäre sowie ambulante Eingriffe. Ambulante Patienten durchliefen die gleiche OP-Vorbereitung wie stationäre Patienten. In einem Operationssaal, der ausschließlich für ambulante Eingriffe genutzt wird, können diese Maßnahmen entfallen.

"Das bedeutet mehr Komfort und eine schnellere sowie unkompliziertere Behandlung für unsere ambulanten Augenpatienten", sagt Dr. Dirk Ehrich. Die ambulanten Eingriffe werden in örtlicher Betäubung durch Augentropfen durchgeführt, die Patienten können noch am gleichen Tag wieder nach Hause gehen. Vorwiegend Patienten mit grauem Star sowie Liderkrankungen werden zukünftig in dem neuen Operationssaal behandelt.

8.300 ambulante Behandlungen pro Jahr

Klinikgeschäftsführerin Peggy Uhlmann teilte vor der Inbetriebnahme mit: "In der Klinik für Augenheilkunde des Helios Vogtland-Klinikums Plauen werden jährlich insgesamt über 10.000 Patienten behandelt, davon 1.900 stationär und zirka 8.300 ambulante Patienten inklusive ambulanter Operationen. Wir werden immer wieder in neueste Medizintechnik und den Ausbau unseres Leistungsspektrums investieren."