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Sachsen

Neuer VFC ist zu Hause eine Macht

Fussball Plauener wollen gegen Merseburg siebenten Heimsieg feiern

Plauen. 

Plauen.Die Ruhe täuscht: Vor dem Heimspiel des VFC Plauen am Samstag gegen den 1. FC Merseburg ist im Vogtlandstadion alles in Bewegung. Der Fußballoberligist arbeitet gedanklich bereits an der Zukunft. Präsident Thomas Fritzlar bestätigte auf Nachfrage, dass man inzwischen weiß, wo es hingehen soll: "Erste konkrete Ergebnisse liegen vor. Der Verein bereitet sich ab jetzt auf die Saison 2020/2021 vor. Und zu dieser Vorbereitung gehören natürlich die elf verbleibenden Spiele." Auf nähere Details wird kommende Woche eingegangen.

Jugend ist Trumpf beim VFC

Fakt ist: Entgegen früherer Jahre ist vom Aufstieg in die Regionalliga erstmal keine Rede. Cheftrainer Falk Schindler hat offenkundig den Auftrag bekommen, den Weg mit den vielen Eigengewächsen fortzusetzen und seinem Team die Mentalität einer Spitzenmannschaft einzuimpfen. Der Tabellensechste ist enorm heimstark geworden. Und zwar auch deshalb, weil das Publikum die Jugendarbeit der VFC-Verantwortlichen honoriert und sich mehr und mehr mit Kritik zurückhält. Zuletzt sorgten Eigengewächs Tim Sluga (20) beim 3:0-Sieg gegen Eilenburg und Botond Bach (19) mit seinem Golden Goal zum 1:0-Erfolg gegen Neugersdorf für entscheidende Tore. Pressesprecher Volker Herold betont: "Genau dafür stellen sich unsere Nachwuchstrainer über Jahre bei Wind und Wetter im Ehrenamt hin. Wir wollen ein Fußballausbildungszentrum sein, das nachhaltig im Männerbereich Spuren hinterlässt."

Routinier fehlt gelbgesperrt

Und so wird am Samstag zwar Routinier Patrick Grandner wegen der fünften Gelben Karte gesperrt fehlen. "Wir haben aber während der spielfreien Zeit jeden Tag trainiert. Und ich werde Rücksprache mit meinem Assistenten Ronny Diersch halten, welche Spieler unsere Startelf bilden", kündigt Falk Schindler an. Der Gegner ist übrigens kreuzgefährlich und die Gäste wollen nach dem 2:2-Hinspiel-Unentschieden nun in Plauen gewinnen. Merseburg kommt als kompakter Aufsteiger mit drei herausragenden Spielern: Kay Seidemann (13 Tore), Pawel Kudyba (5) und Martin Ludwig (4). "Das Trio spielt über Oberliganiveau und unser Gegner hat nur drei Punkte weniger als wir auf dem Konto", warnt VFC-Coach Falk Schindler. Gleichwohl will der Plauener Anhang sein Team am Samstag, 14 Uhr, unbedingt zum siebenten Heimsieg - es wäre der dritte "Heimdreier" in Folge - treiben.