Neuer Zweckverband startet erste Vorhaben in Klingenthal

Wintersportstandort Vogtland-Arena bekommt Windsegel für 1,5 Millionen Euro

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Foto: stevepb/Pixabay

Klingenthal. Der neue Zweckverband für die Vogtland-Arena startet gleich mit den ersten Vorhaben. Stationäre Windsegel, eine Video-Leinwand als Besucher-Informationssystem und der Bau eines Besucher-Informationszentrums sind geplant.

Hennig und Keil einstimmig gewählt

Zunächst wurden Klingenthals Bürgermeister Thomas Hennig als Vorsitzender des Zweckverbands und Vogtland-Landrat Rolf Keil (CDU) als sein Stellvertreter einstimmig gewählt. Der Vogtlandkreis und die Stadt Klingenthal hatten den Zweckverband mit Wirkung vom 15. Februar 2019 gegründet, "um mit Investitionen den Wintersport-Standort Klingenthal langfristig zu sichern", betont Rolf Keil.

"Ohne diese Investitionen wird die Vogtland-Arena zum Millionengrab", ergänzte Thomas Hennig. Als Mitglieder des Zweckverbands gewählt wurden aus den Reihen des Kreistags die Schönecker Bürgermeisterin Isa Suplie und Janina Pfau, die auch Mitglied des Landtags ist. Die Vertreter aus dem Stadtrat Klingenthal sind Gerhard Nöbel und Carsten Förster.

In den Zweckverband bringt der Vogtlandkreis die Vogtland-Arena mit der Großschanze ein, die Stadt Klingenthal neben den Vogtlandschanzen in Mühlleithen samt Funktionsgebäude und Kampfrichterturm auch die Skirollerbahn am Kiel, das Bison-Pistenfahrzeug sowie das Loipenhaus und die Wettkampfloipen in Mühlleithen. Alles soll in enger Verbindung zwischen Sport und Tourismus erhalten und ausgebaut werden. Erstes großes Projekt, das auf den Weg gebracht wird, soll das vom Internationalen Skiverband (FIS) geforderte stationäre Windsegel sein.

Rund 1,5 Millionen Euro sind geplant, 85 Prozent davon will der Freistaat Sachsen fördern. Spätestens zum Skisprung-Weltcup (13./14. Dezember) soll das stationäre Windsegel an der Großschanze in Klingenthal stehen.