Neues Konzept für Event mit Tradition

Kneipenfest "Sperken" nehmen nach Agenturabsage am 23. April das Schicksal selbst in Hand

In den anderen Städten gibt es meistens schon lange kein Kneipenfest mehr. Das Oelsnitzer Kneipenfest aber gehört seit 2001 jedes Jahr zwingend in den Veranstaltungskalender. Nun hat die bisher verantwortliche Agentur als Fremdveranstalter die Organisation aufgegeben. Kostengründe sollen die Ursache sein. Das Kneipenfest hat sich demnach nicht mehr gerechnet. Stadtrat Björn Fläschendräger und Gastwirt René Gräf meldeten sich nun zu Wort: "In diesem Jahr gibt es leider keine Fortsetzung. Wir wollen das aber nicht hinnehmen und versuchen, selbst ein solches Event zu organisieren." Diese Ansage wurde von der Oelsnitzer Bürgerschaft mit Freude aufgenommen. Björn Fläschendräger berichtet: "In Gesprächen mit den Bürgern habe ich festgestellt, dass das Kneipenfest eine Veranstaltung ist, zu der auch viele ehemalige Oelsnitzer nach Hause zurückkommen." Viele "Sperken" haben aus beruflichen Gründen ihre Zelte in oft weit entfernten Städten aufgeschlagen. Das Kneipenfest gilt als eine Art Klassentreffen. Aus diesem Grund haben sich nun die Oelsnitzer Gastronomen am "runden Tisch" getroffen und es hat geklappt. Am 23. April 2016 wird es wieder ein Kneipenfest mit eigenen Ideen und einem überarbeiteten Konzept geben. "Wir können uns auch vorstellen, den Namen zu verändern. Bis kommenden Samstag nehmen wir Vorschläge entgegen", informieren die Organisatoren. Wer einen Vorschlag hat, kann diesen per E-Mail senden an bjoern.flaeschendraeger@web.de Inklusive dem "Hemingway's" von René Gräf sind zehn City-Lokale dabei. kare