News zum Saisonstart: In dieser Freizeiteinrichtung im Vogtland ist 2026 viel los

Nach der Winterpause ist die Drachenhöhle Syrau wieder geöffnet und blickt auf ein starkes Besucherjahr 2025.

Syrau

Drache Justus freut‘s sicherlich: Besucher steigen jetzt wieder jeden Tag zwischen 10 und 16 Uhr in die Tiefe, um die Drachenhöhle zu besichtigen. Ein schönes Ausflugsziel also für die Winterferien. Im Januar war die Höhle wie jedes Jahr geschlossen gewesen.

Über 51.000 Besucher im Jahr 2025

„Voriges Jahr hatten wir über 51.000 Besucher in der Höhle“, resümiert Manuela Schindler, die Leiterin des Eigenbetriebes Drachenhöhle und Windmühle. Es war die zweitstärkte Saison der letzten zehn Jahre hinsichtlich der Besucherzahlen. „Die Zeiten werden nicht einfacher.“ Straßensperrung, Baustellen, Ampelregelung.

Windmühle profitiert von Projekten und Förderung

„Mehr als 5000 Besucher kamen voriges Jahr in die Windmühle“, bilanziert Manuela Schindler. Eine Zahl, die gewachsen ist im Vergleich zu vorhergehenden Jahren. „Wir haben mit über 750 Kindern Projekte gemacht.“ Dazu bei trug die Förderung „Kultur passt“, wodurch Schulklassen eine kostenfreie Anfahrt ermöglicht wurde. Zudem wurden die Öffnungszeiten erweitert.

Öffnungszeiten der Windmühle 2026

Saisonbeginn in der Windmühle, der einzigen ihrer Art im Vogtland, wird zu Ostern sein, und zwar ist sie geöffnet am Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag, jeweils von 13 bis 16 Uhr. Am Ostermontag ist zudem Flügeldrehen von 11 bis 16 Uhr. Von Mai bis Oktober kann man das technische Denkmal dann immer samstags, sonntags und an Feiertagen von 13 bis 16 Uhr besuchen.

Neuer Holzdrachen als Highlight geplant

„Das Highlight wird in diesem Jahr bestimmt der neue Holzdrachen im Park sein“, blickt Manuela Schindler voraus. Die Höhle und den Park immer noch ein bisschen attraktiver zu machen, das ist ihr Anliegen. Voriges Jahr war der neue Spielplatz mit der Drachenrutsche neu hinzugekommen.

Fast 100 Jahre Höhlengeschichte

Die Höhle wurde von Bruchmeister Ludwig Undeutsch am 14. März 1928 bei Steinbrucharbeiten zufällig entdeckt. Bereits am 28. September 1928 wurde sie für die ersten Besucher freigegeben. Danach wurde das Erdreich unter Tage weiter ausgebaut. Hingucker sind vielerlei Stalagtiten und Stalagmiten sowie ganz besonders markante Gesteinsformen, welche sich die Gardinen und das Elefantenohr nennen. Der darüber gelegene Höhlenpark sowie die Ausstellung im Eingangsgebäude laden zum Erkunden und Verweilen ein.

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