Noch mehr Käfer, Igel, Grashüpfer und Eulen in Mühltroff

Kindereinrichtung Mühltroffer Kita "Kleeblatt" umgebaut und erweitert

Mühltroff. 

Mühltroff. Die Mühltroffer Kindertagesstätte "Kleeblatt" hat jetzt 20 zusätzliche Plätze bekommen. 138 Mädchen und Jungen können jetzt betreut werden. Davon sind bis zu 35 Plätze für die Hortkinder und 30 Plätze für die Kleinsten, die Krippenkinder gedacht. Doch um letztere ging es bei der Erweiterung der Plätze gar nicht. "Ich bin immer wieder mal gefragt worden, ob wir neue Krippenplätze bekommen", erinnert sich Kathrin Baumann, Leiterin der Kindertagesstätte. "Doch es ging um eine Kapazitätserweiterung für alle Kinder."

Die vorhandenen Räume wurden im Winter saniert

Es hatte sich gezeigt, dass der Bedarf da ist, resümiert Dirk Eisermann von der Volkssolidarität Plauen/Oelsnitz e. V., Träger der Einrichtung. Es wäre voriges Jahr abzusehen gewesen, dass die Plätze nicht mehr ausreichen würden. Der Vorteil im Mühltroffer Kindergartengebäude bestand darin, dass nicht angebaut werden musste, da es noch ungenutzten Raum gab.

"Im vorigen Winter wurden vorhandene Räume saniert", so Eisermann. Es entstand ein zusätzlicher Gruppenraum, auch die sanitären Anlagen wurden auf den neuesten Stand gebracht. Fußboden, Wände, Möbel und Brandschutz, alles wurde erneuert. Den neuen Raum nutzt die nun zusätzliche Gruppe der "schlauen Eulen".

Der Umbau konnte mithilfe von Fördermitteln realisiert werden

Kathrin Baumann zeigte Eltern und Großeltern beim jüngsten Familienfest die einzelnen Räume. Da ging es von den Räumen für die Kleinsten, die Käfer über die Igel, Grashüpfer und weitere Gruppenräume bis hin zu den schlauen Eulen, den Vorschulkindern. Auch Werk- und Bastelraum sowie Kinderküche fehlen im Haus nicht. "Wir sind froh, dass wir die zusätzlichen Kindergartenplätze bekommen haben", so die Leiterin. "Sonst hätten wir Eltern absagen müssen."

Jetzt sei weitgehend alles belegt, sagt Dirk Eisermann. "Die Plätze sind alle verplant." Der Umbau der Räumlichkeiten konnte gestemmt werden mit Hilfe von Fördermitteln: Vom Bund kamen 120.000 Euro, der Vogtlandkreis gab 12.000 Euro dazu und die Kommune beteiligte sich mit 38.000 Euro.