Nur das Happy End fehlt

Wasserball SVV Plauen verliert ganz knapp mit 9:10 gegen Bayer Uerdingen

Im letzten Heimspiel eines sensationellen Jahres hatte der SVV Plauen das Nachsehen. Gegen den SV Bayer Uerdingen 08 unterlagen die Bundesliga-Wasserballer denkbar knapp mit 9:10 (2:2, 2:2, 2:3, 3:3). Lediglich das dritte Viertel ging quasi verloren. Der Favorit aus Krefeld kam mit einem dunkelblauen Auge davon. SVV-Trainer Jörg Neubauer meinte vor dem Spiel über das viertbeste Team der Bundesrepublik: "Die Uerdinger sind eine sehr erfahrene Mannschaft, die selbstbewusst auftritt und körperlich präsent ist. Sie spielen seit vielen Jahren in der A-Gruppe und zeigen dabei eine konstante Leistung. Die vergangene Saison haben sie mit Platz 4 in der A-Gruppe abgeschlossen, ich sehe sie als Favorit in die bevorstehenden Begegnung.", so die Einschätzung von Trainer Jörg Neubauer. Dass der Aufsteiger aus Plauen keine Angst vor großen Namen hat, freute die mehr als 500 Zuschauer ganz besonders. Das Spiel begann für die Plauener mit einem frühen Tor durch Christian Schubert. Die erste Überzahlsituation konnten die Neubauer-Jungs ausnutzen und Stepan Rezek erhöhte zum 2:0. Die Gäste nutzten dann ihre Überzahlsituationen zum 2:2-Ausgleich. Von nun an war es ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Bis in die Schlussphase hatten sich aus Plauener Sicht Stepan Rezek (3), Tamas Korpasci (2), Christian Schubert (1), Peter Karteszi (1), Alexander Fritzsch (1) und Stephan Roßner (1) in die Torschützenliste eingetragen. Doch nach guten Kombinationen, sehenswerten Treffern und dem 9:9-Ausgleich fehlte das "Happy End". Humorlos nutzten die Uerdinger eine Überzahlsituation zum entscheidenden Tor. Trainer Jörg Neubauer stellte fest: "Das Spiel war hart. Wir haben lange mitgehalten, aber dennoch offene Flanken gehabt." kare