Oberligist VFC Plauen bleibt ungeschlagen

Fußball Sonntag kommt Schlusslicht Ludwigsfelde

Bernburg. 

Bernburg. Daniel Rupf ist prinzipiell ein positiv gestimmter Mensch. Von daher war der Trainer des VFC Plauen nach dem 2:2-Unentschieden beim TV Askania Bernburg auch optimistisch. "Wir nehmen zwar nur einen Punkt mit, obwohl es hätten drei sein können. Aber insgesamt war auch der heutige Auftritt ein Schritt nach vorne in unserem Entwicklungsprozess." Seine Begeisterung hat drei Ursachen:

Zum einen bleibt sein VFC in der Fußball-Oberliga auch nach drei Spieltagen ungeschlagen. "Außerdem war das in Bernburg so ein richtiges Männerspiel, wo man sich mit allem, was man hat wehren musste. Das haben wir gut gemacht", findet Daniel Rupf. Besonders gefallen hat dem Trainer aber, "dass wir nach den jeweiligen Ausgleichstoren zum 1:1 und 2:2 nicht gewackelt, sondern diese Rückschläge weggesteckt haben." Womit bereits das Negative von diesem Auswärtsspiel angesprochen ist.

Trainer zeigt sich verärgert

Die Plauener Mannschaft spielte nämlich beim TV Askania erfrischend auf und sie bekam nach dem zweiten strafstoßwürdigen Foul auch einen Elfmeter, den Stefan Schumann (36.) verwandelte. Tim Wüstenhagen wurde zuvor gelegt. "Wir haben das 2:0 nicht geschossen. Und dann machen wir den Fehler, der zum 1:1-Ausgleich führt", ärgerte sich Daniel Rupf.

Der Coach warnte vor dem Spiel seinen Torwart Daniel Szczepankiewicz noch: "Er neigt dazu, zu viel zu wollen." Der Schlussmann stand zu weit vor seinem Gehäuse und fing sich von Max Kretschmer (49.) eine Bogenlampe. Und nach zwei Ecken von Aleksandrs Guzlajevs (53.) lag das Leder im Tor, weil der Plauener den zweiten Versuch direkt verwandelte. In dieser Szene sah der Schlussmann der Gastgeber nicht besonders gut aus. Doch Plauen konnte die 2:1-Führung nicht verteidigen. Der Bernburger Gerald Muwanga traf zum 2:2-Ausgleich (71.). Plauen empfängt Sonntag, 14 Uhr, den Tabellenletzten Ludwigsfelde.