Oberlosa will in Apolda punkten

Handball In der Handball-Oberliga geht es zur Zeit eng zu

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Jakub Kolomaznik fällt verletzt aus. Foto: Oliver Orgs/Pressebüro Repert

Plauen. Es ist verdammt eng in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga. Von daher fährt der SV 04 Oberlosa (4. Platz | 13:11 Punkte) am Samstag auch nicht als großer Favorit zum HSV Apolda (12. Platz | 8:16 Punkte). Denn die Thüringer haben zwar nach einem ansprechenden Saisonstart mit 8:6 Punkten anschließend fünf Spiele in Folge verloren. Doch der HSV kennt sich mit dem Abstiegskampf bestens aus und entging im Vorjahr ganz knapp dem Abstieg in die Sachsenliga.

Danach geht es zum Tabellenführer

Der Oberlosaer Trainer Petr Hazl wusste bereits zum Jahresausklang unmittelbar nach der bitteren Heimniederlage seiner Jungs gegen Freiberg (25:28) "dass wir nicht nach hinten durchgereicht werden." Die Bedenken von Petr Hazl sind nicht unbegründet. Denn nach dem Auswärtsspiel in Apolda (Anwurf 20 Uhr) geht's für Oberlosa in der Folgewoche zum Tabellenführer SG LVB Leipzig (14. Januar).

SV-Manager Rico Michel hat erkannt "dass sich der HSV Apolda gegen uns und dann im danach anstehenden Heimspiele gegen das Schlusslicht Glauchau/Meerane zwei Siege ausrechnet. Die Tabellenkonstellation in der Liga ist wirklich verdammt eng." Ohne tiefzustapeln: Der ist zwar mit 8:4 Punkten in fremder Halle derzeit die drittbeste Auswärtsmannschaft.

Einige Verletzte trüben die Lage

Weil aber nun neben den Langzeitverletzten Max Flämig und Sebastian Duschek auch Jakub Kolomaznik verletzungsbedingt fehlt und der Einsatz von Routinier Denny Mertig berufsbedingt wackelt, sehen die Oberlosaer Verantwortlichen keinen Grund für übertriebene Euphorie. Stattdessen bereiten sich die Plauener auf ein hartes Stück Arbeit vor. "Der nächste Auswärtssieg soll her", sagt Petr Hazl. Wie Manager Rico Michel gestern mitteilte, wurde der Vertrag mit Florian Gaida im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst.