Oberlosa will vierten Sieg in Folge

Handball Plauener empfangen am Samstag starke Freiberger

oberlosa-will-vierten-sieg-in-folge
Rechtsaußen Danny Mertig (Mitte, mit Ball) rückt heute wieder ins Aufgebot. Foto: Oliver Orgs / Pressebüro Repert

Plauen. Einen neuen Meilenstein setzen kann der SV 04 Oberlosa (4. Platz | 13:9 Punkte). Die Plauener Handballer empfangen am Samstagabend in der Kurt-Helbig-Sporthalle die HSG Freiberg (8. Platz | 10:12 Punkte). Eigentlich wartet auf die Fans ein ganz normales Handballspiel. Wäre da nicht der mögliche vierte Sieg in Folge, der für den SV 04 Oberlosa in der Mitteldeutschen Oberliga eine Rekordmarke bedeuten würde. Entsprechend gut ist die Stimmung bei den Gastgebern.

Aber Vorsicht! SV-Manager Rico Michel kennt die Liga so gut wie kaum ein anderer Plauener: "Neben dem starken Torhütergespann mit Keisuke Inamoto und Tino Hensel gehören Kapitän Jens Tieken, Rückraumspieler Martin Schettler sowie die beiden Linkshänder Nico Werner und Patrick Michel zu den Leistungsträgern im Freiberger Team." Gefährlich: Schettler, Werner und Michel haben zusammen bereits 168 Tore erzielt. Oberlosa traf dagegen in fünf Heimspielen nur 110 Mal ins Schwarze. Das verdeutlicht die Qualität der HSG-Torfabrik.

Lukas Lesak und Denny Mertig kehren zurück

Die HSG Freiberg kommt ohnehin mit dem torhungrigsten Angriff der gesamten Oberliga nach Plauen. Stattliche 323 Mal ließen die Schützlinge von Trainer Jiri Tancos bislang die gegnerischen Tornetze wackeln. SV-Coach Petr Hazl hat aber wieder die wunden Punkte akribisch herausgearbeitet. "Freiberg hat in elf Spielen sechs Niederlagen kassiert. Also geht was", stellte der Coach fest. Was er herausgefunden hat, wissen nur seine Spieler.

Die drängeln sich einmal mehr um die Stammplätze. Personell sieht es gut aus. Lukas Lesak und Denny Mertig kehren nach kurzer Pause wieder in den Kader zurück. Manager Rico Michel hofft, "dass wieder viele Zuschauer in die Halle kommen. Unser Team hat zuletzt toll gespielt und kann sich nach den Siegen gegen Einheit Plauen, Staßfurt und Delitzsch in der Spitzengruppe festbeißen." Vor allem mit Blick auf die nächsten beiden Auswärtsspiele in Apolda (6. Januar) und bei Spitzenreiter LVB Leipzig (14. Januar) wäre ein Sieg gegen Freiberg sehr wichtig. Anwurf ist am heutigen Samstag um 19 Uhr.