Oberlosa wird zum Auswärtsschreck

Handball Plauener stürmen mit Sieg in Apolda auf Platz drei

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Gestern Abend durfte SV-Trainer Petr Hazl rundum zufrieden sein. Foto: Karsten Repert/Archiv

Apolda/Plauen. Der SV 04 Oberlosa ist von nun an der Oberliga-Auswärtsschreck. Die Plauener Handballer haben gestern Abend beim HSV Apolda mit 29:17 (13:8) gewonnen und so den fünften Saisonsieg in fremder Halle (Auswärtsbilanz: 2. Platz | 10:4 Punkte) eingefahren. Für die Vogtländer trafen Louis Hertel (8/ davon 1 Siebenmeter), Paul Richter (7/ davon 2 Siebenmeter), Friedrich Kleinert (4), Marcus Peschke (4/ davon 4 Siebenmeter), Linus Roth (4) und Philip Trommer-Ernst (2).

Sprung auf den dritten Tabellenplatz

Manager Rico Michel durfte sich freuen. Die Mannschaft um Trainer Petr Hazl beendet nämlich die Hinrunde in der Mitteldeutschen Oberliga mit nunmehr 15:11 Punkten auf Tabellenplatz drei. Vor 312 Zuschauern duellierten sich beide Teams bis zum 5:5-Zwischenstand auf Augenhöhe. "Dann brachte uns Marcus Peschke mit zwei verwandelten Strafwürfen zum 7:5 in Front. Und von da an gaben wir das Zepter nicht mehr aus der Hand", berichtet Manager Michel.

In der Folge rührten die Spitzenstädter in der Abwehr Beton an. Vereins-Chef Bernd Märtner bejubelte immer wieder "die Paraden von Torwart Carsten Klaus und das hochkonzentrierte Auftreten unserer Deckung." Nach der 13:8-Pausenführung blieb Oberlosa ganz klar Chef im Ring.

Partie war nach 39 Minuten entschieden

Abwehrrecke Andreas Weikert machte hinten zusammen mit Friedrich Kleinert dicht. Und Letzterer wuchs dann als Vertreter von Jakub Kolomaznik (verletzt) mit seinen 20 Jahren über sich hinaus. Zudem sorgten Eigengewächs Louis Hertel und Paul Richter für viel Druck aus dem Plauener Rückraum, sodass die Gastgeber hoffnungslos überfordert waren. Die Partie war nach 39 Minuten (19:10) bereits entschieden so durften die knapp 50 mitgereisten Plauener Fans die Schlussphase freudetrunken genießen.

Trainer blickt nach vor

SV-Trainer Petr Hazl schätzte ein: "Wir haben souverän gespielt. 18 Tore gehen heute auf das Konto von Spielern, die 21 Jahre oder jünger sind. Das ist toll. Im Angriff hatten wir dennoch ein paar Ballverluste und ein paar Fehlwürfe zu viel. Nach vier Wochen ohne Spiel ist das aber auch normal. Auf dieser Leistung können wir aufbauen und kommende Woche beim Spitzenreiter SG LVB Leipzig völlig befreit aufspielen".