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Österreicher Johannes Lamparter siegt erneut in Klingenthal

Weltcup Fünf deutsche Athleten unter den Top 15

Klingenthal. 

Klingenthal. Der FIS Weltcup Nordische Kombination in Klingenthal hat auch am zweiten Wettkampftag einiges an Spannung geboten. Ganz oben auf dem Treppchen stand, wie am Vortag, der Österreicher Johannes Lamparter, der sich damit auch die Führung im Gesamt-Weltcup gesichert hat. Bereits nach dem Springen lag er vorn zusammen mit seinem Landsmann Franz-Josef Rehrl, der am Tag davor mit Rang 7 abgeschlossen hatte. Der Este Kristjan Ilves landete erneut auf Platz zwei und stand damit ebenso, wie der strahlende Sieger Johannes Lamparter zum zweiten Mal auf dem Treppchen. Die drei Athleten sind die 10-Kilometer in der Loipe vor dem Feld hergelaufen. In der letzten Runde setzte sich Johannes Lamparter ab und holte nach 25:01.6 Minuten den sicheren Sieg. Sein Verfolger Ilves überquerte nach 25:06.0 Minuten die Ziellinie und für Rehrl, der im Sprint noch abgefangen worden ist, stand die Uhr bei 25:10.3 Minuten. Als bester deutscher Sportler schaffte es Vinzenz Geiger vom SC 1906 Oberstdorf auf Rang 7. Ebenfalls unter den Top-Ten platziert waren Johannes Rydzek auf Rang 8 und Julian Schmid vom SC Oberstdorf auf Rang 10. Auf den weiteren Plätzen im vorderen Drittel folgten Manuel Faißt vom SV Baiersbronn (Platz12), Fabian Rießle vom SZ Breitnau (Platz 14) und Eric Frenzel vom SSV Geyer (Platz 16) vom DSV-Team.

Bundestrainer nicht ganz zufrieden

Bundestrainer Hermann Weinbuch sagt: "Ganz zufrieden bin ich nicht mit den Leistungen. Wir wollten zuhause schon mehr erreichen. Man merkt schon, dass die Belastung hinsichtlich der Olympia-Qualifikation hoch ist. Man hat vier Jahre viel investiert und jetzt ist es ganz knapp, jedes Rennen zählt. Das hat sicher auch dazu beigetragen, dass wir in Klingenthal unsere Top-Leistungen nicht abrufen konnten. Eric Frenzel hatte einen guten Sprung, aber Pech mit dem Wind. Die Sprungleistung an sich hätte gereicht, um vorn mitmischen zu können. Im Laufen hat er momentan einen kleinen Hänger, ist aber schon wieder im Aufbau. Beim Rennen habe ich ihm mitgegeben, dass er nicht alle Körner raushauen soll, da er ohnehin relativ weit hinten lag." Eric Frenzel selbst sagt: "Ich lasse mich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und gehe weiter meinen Weg." In Klingenthal hat man alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass der Weltcup unter guten Bedingungen stattfinden konnte.

Grandiose Veranstaltung rausgekommen

Alexander Ziron, Geschäftsführer des gastgebenden VSC Klingenthal ist stolz, wie er sagt, was das Team auf die Beine gestellt hat: "Es ist eine grandiose Veranstaltung rausgekommen zum Glück mit Zuschauern, auch wenn wir uns das Zehnfache gewünscht hätten. Es waren knapp 1000 Zuschauer in der Arena. Wir haben damit bewiesen, dass wir auch kurzfristig die Fans aktivieren können. Wir haben uns denke ich wieder einmal richtig gut verkauft und gezeigt, dass wir für den Wintersport leben."

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