Oettersdorf feiert die Musik und den Sommer

Für Musikfans gibt es wohl nichts Schöneres, als die Lieblingsbands bei schönem Wetter live unter freiem Himmel zu erleben. So war es jetzt auch in Oettersdorf.

Oettersdorf

Eitel Sonnenschein herrschte das gesamte Wochenende nicht nur in Oettersdorf bei Schleiz, sondern ganz besonders auch bei den Fans des dortigen Open Airs.

Kleine und große Botschaften begrüßen die Besucher

Schon allein die bunt bemalten, senkrecht angebrachten Leinwände, die das Festival umranden, hießen jeden Musikfan willkommen. „Die schönste Zeit im Leben sind die kleinen Momente, in denen du spürst, du bist zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ oder auch „Dein Leben muss nicht von außen gut aussehen, sondern sich innen gut anfühlen.“

Tina Wöhrl vom veranstaltenden Rockclub Oettersdorf e.V. hatte erneut mit ihren kleinen und großen Helfern fantasievolle Bilder und schöne Worte, in welchen oft auch kleine Botschaften versteckt sind, gefunden. So hieß es denn auch: „Nicht perfekt, aber mit Liebe gemacht.“

Helfer und Vereine engagieren sich

Diese herzliche Atmosphäre war übers ganze Wochenende beim Festival zu spüren. Dirk Pasold, Kopf des Rockclubs, behielt den Überblick, aber dass alles funktionierte, dafür waren viele Helfer vom Verein und aus dem Dorf dabei. Ob am Einlass, hinter der Theke oder anderswo. Auch der Sportverein LSV 49 Oettersdorf e.V. war involviert, Im Vereinshaus der Sportler konnte, wer wollte, eine Dusche nehmen.

Unterhaltung mit einem vielfältigen Musikprogramm

Den Auftakt am Freitag übernahmen Matted, eine lokale Band aus Schleiz, die rockige Songs darboten. Anschließend ging es auf die Spuren der legendären Feeling B, aus denen Rammstein hervorging. Feeling D aus Dresden brachten Songs wie „Langeweile“, „Schlendrian“ oder „Ich such die DDR“ mit ihrem ganz speziellen Sound zu Gehör. Big Joe Scholle zelebrierte mit „Zenit“, eine Berliner Band mit langer Tradition, ausgiebig den Blues.

Besonderer Besuch aus den USA

Höhepunkt am Freitagabend war zweifellos „Pothead“. „Uns ist es gelungen, dieses Jahr die aus Seattle in den USA stammende Grungeband zu engagieren“, freute sich Dirk Pasold. Viele Musikfans kamen offenbar nur deshalb am Freitag, der Andrang an der Bühne war groß. Zu nächtlicher Stunde ging das Stones-Fieber um. „Starfucker“ brachte die schönsten Songs der Rolling Stones auf die Bühne.

17 Bands und zahlreiche Besucher

Insgesamt 17 Bands standen an drei Tagen und Nächten auf beiden Bühnen. Die Fans kamen aus Brandenburg, dem Erzgebirge, aus Leipzig und vielen anderen Orten.

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