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Ohne Stillstand zum Silbernen Meisterbrief

Handwerk Friseurmeisterin Heike Albert ist der Beruf ans Herz gewachsen

Auerbach. 

Auerbach. Betritt man den Friseur- und Kosmetiksalon von Heike Albert fällt sofort die mit Zertifikaten behängte Wand ins Auge. Nun ist eine weitere Urkunde dazugekommen. Vertreter der Handwerkskammer Plauen überreichten der 52-Jährigen kürzlich den Silbernen Meisterbrief. Seit 25 Jahren ist sie als Friseurmeisterin tätig.

Ausbildung in einem Vierteljahr statt in zwei Jahren

Im Gespräch mit ihr spürt man, wie sehr ihr das Handwerk und der Umgang mit den Kunden ans Herz gewachsen sind. "Ich würde mich jederzeit wieder für diese kreative Arbeit entscheiden." Die Meisterschule absolvierte sie in Weiden (Oberpfalz). Anstatt zwei Jahre berufsbegleitend, zog sie die Ausbildung in einem Vierteljahr direkt durch. Es sei eine sehr aufregende Zeit gewesen in der vieles zusammenkam.

Ihre beiden Kinder waren da schon auf der Welt und der Bau des Eigenheims war im Gange. Nach bestandener Prüfung arbeitete die in Morgenröthe-Rautenkranz aufgewachsene Handwerksmeisterin in der Friseur-Genossenschaft bei Top Hair Klingenthal - früher PGH "Exquisit" - als Filialleiterin (Tannenbergsthal), Aufsichtsratsvorsitzende und später als Geschäftsführerin.

Vier Schulungen im Jahr

In den vergangenen Jahren eignete sich die ehrgeizige Fachfrau zusätzlich Kenntnisse im Kosmetik-Bereich an. Es folgte der Schritt in die Selbstständigkeit. Die in Lengenfeld wohnende Unternehmerin eröffnete 2011 ihr Studio für Ganzheitliche Kosmetik & Friseur. Stillstand im Berufsleben von Heike Albert gibt es faktisch nie. "Ich besuche im Jahr durchschnittlich vier Schulungen."

Mit ihrer Art, im Beruf aufzugehen, will sie dem Branchennachwuchs Möglichkeiten für eine erfolgreiche Kariere aufzeigen. Eine ihrer ehemaligen Auszubildenden ist im Salon angestellt.



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