Operation Lockvogel läuft an

Premiere "Hasch mich Genosse" in atemberaubenden Tempo

Plauen. 

Für Ray Cooneys Komödie "Hasch mich, Genosse!" hebt sich am 17. November (19.30 Uhr) im Plauen Theater erstmals der Vorhang. Es ist die Zeit des Kalten Krieges im London der sechziger Jahre. Nach einem Gastspiel im Royal Opera House wird der russische Ballettstar Petrovyan (Saro Emirze) im Kofferraum des Commanders Remmington (Marius Marx) versteckt. Er beabsichtigt, nicht wieder in sein Land zurückzukehren. Das Publikum erwartet absurde Situationen, die in atemberaubendem Tempo über die Bühne jagen. Generalintendant Roland May führt in der Inszenierung Regie. Während der ahnungslose Marineoffizier angeln geht, lässt sich dessen Tochter Nancy (Christin Wehner) von der Primaballerina Alicia (Marsha Zimmermann) als Fluchthelferin anwerben. Ihren Verlobten Gerry Bousse (Daniel Tille) zieht sie in die Operation "Lockvogel" mit hinein. Doch kaum ist der an Klaustrophobie leidende Tänzer in der engen Dachkammer des Hauses versteckt, steht schon der Sicherheitsbeamte Speeter (Johannes Lang) vor der Tür. Ein als Tee getarnter Whisky kann den hartnäckigen Sicherheitsbeamten kurzfristig außer Gefecht setzen. "Russisch Ballett" im Haus eines Commanders der englischen Navy nimmt Fahrt auf.