Optimismus bei Sternquell

Brauerei Das Bier hat Zukunft

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Produktionsleiter Rüdiger Senf (li.), Sybille Riemann und Thomas Münzer stoßen im neuen Sudhaus an. Foto: Brand-Aktuell

Plauen. Auf dem deutschen Biermarkt tobt ein unglaublicher Preiskampf. "In keiner anderen Branche ist das wohl so schlimm", vermutet Sternquell-Geschäftsführer Jörg Sachse. Das Plauener Brauhaus hat in den vergangenen 15 Jahren 68 Medaillen bei der Qualitätsprüfung der Deutschen Gesellschaft für Landwirtschaft (DLG) erobert.

Trotzdem wurde in der Spitzenstadt hinter vorgehaltener Hand immer mal wieder der Niedergang der Brauerei prophezeit. Vermutlich haben diese Gerüchte ihren Ursprung im rasanten Ableben traditionsreicher Groß-Brauhäuser."Gerade im Osten unseres Landes haben viele den Neustart nicht hinbekommen. Sie sind einfach verschwunden", stellte Jörg Sachse während des Neujahrsempfanges der Stadt Plauen fest.

Die Veranstaltung fand im nagelneuen Produktionskomplex in Plauen-Neuensalz statt. Dorthin ist Sternquell aus strategischen Gründen umgezogen. Die Kulmbacher Gruppe hat demnach sehr viel Geld in die Hand genommen und im Gewerbegebiet eine neue Brauerei errichtet. Die Entscheidung, den 1857 eingeweihten City-Standort zu verlassen, fiel vor 22 Jahren. Sternquell ist mit 700.000 Litern Biervertrieb (2016) regional nach eigenen Angaben Marktführer.