Paracelsus-Klinik räumt Fehler ein

Insolvenz-Verfahren Kampf um Standort Reichenbach geht weiter

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Foto: Dutko/Getty Images/iStockphoto

Reichenbach. Die Paracelsus-Kliniken hatten Anfang des Jahres Insolvenz angemeldet. Nach einem sogenannten Spitzengespräch am Standort Reichenbach hat Isabelle Georgi, sie ist für die Unternehmenskommunikation der Paracelsus-Kliniken Sachsen zuständig, eine Pressemitteilung verschickt.

Demnach haben sich in dieser Woche Vertreter des Sozialministeriums, Reichenbachs Oberbürgermeister Raphael Kürzinger, Landrat Rolf Keil, der Landtagsabgeordnete Stephan Hösl sowie der Generalbevollmächtigte der Paracelsus-Kliniken, Dr. Reinhard Wichels getroffen, um die Zukunftschancen für die Klinik in Reichenbach weiterzuentwickeln.

Versäumnisse zur wirtschaftlichen Sicherung des Standortes

Das Treffen fand auf Einladung des Sozialministeriums im Rathaus Reichenbach statt. Dabei wurde auch über Themen gesprochen, die in der Vergangenheit innerhalb der Klinik sowie in der öffentlichen Wahrnehmung für Unmut gesorgt hatten.

Wichels stimmte gegenüber den politischen Vertretern zu, dass Paracelsus es in den vergangenen Jahren versäumt habe, wichtige Maßnahmen zur wirtschaftlichen Sicherung des Standortes einzuleiten. Auf den Sanierungsweg müsse man die Beschäftigten noch viel mehr als bisher in den Veränderungsprozess einbeziehen: "Wir haben großes Verständnis für die Sorgen der Mitarbeiter und haben verstanden, dass wir in diesem Punkt intensiver kommunizieren müssen." Sanierungsschritte seien trotzdem unverzichtbar, um einen Investor zu gewinnen, der in neuer Trägerschaft die wirtschaftliche Zukunft des Standortes Reichenbach sichert.