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Passt wie angegossen

Tipp Bei einer guten Küchenplanung zählen Ergonomie und persönliche Wünsche

Kochen als Kontrastprogramm zum hektischen Alltag: Für viele ist die Küchenarbeit keine Pflicht, sondern bedeutet echte Leidenschaft. Der Genuss fein abgeschmeckter Speisen beginnt bereits mit dem Einkauf und der Zubereitung. Doch die Freude lässt schnell nach, wenn der Hobbykoch permanent krumm gebeugt über dem Schneidebrett steht und mit der Zeit der Rücken zwickt. "Damit das Kochvergnügen seinem Namen gerecht wird, kommt es auf eine durchdachte Küchenplanung an, gerade mit Blick auf die Ergonomie", sagt Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Und da die Kücheneinrichtung meist eine Entscheidung für mehrere Jahre ist, will sie gut überlegt sein.

Auch beim Einrichtungsstil sind die Geschmäcker verschieden: Die einen mögen es in der Küche eher zeitlos elegant, die anderen natürlich-warm. Für die einen muss die Wohnküche vor allen Dingen praktisch und funktional sein - andere legen mehr Wert auf eine repräsentative Optik. In jedem Fall aber soll das Kochen Freude bereiten: "Dazu tragen funktionale Elektrogeräte, hochwertige Möbel und ansprechende Farben ebenso bei wie viele ergonomische Details", schildert Küchenplanerin Monika Detter von TopaTeam Wohnkultur. Ihr Tipp: mit dem sprichwörtlichen weißen Blatt Papier einen erfahrenen Ansprechpartner im Tischlerhandwerk aufsuchen und die Unterstützung des Profis in Anspruch nehmen. Der Küchenexperte begleitet die gesamte Planung von der ersten Beratung über die Visualisierung und bis zur maßgeschneiderten Fertigung und Montage. Individuelle Wünsche an Farben, Material und Oberflächen können auf diese Weise ebenso berücksichtigt werden wie praktische Details - Apothekerschränke beispielsweise oder möglichst breite Auszüge für extraviel Stauraum. "Besonders wichtig ist die individuelle Höhe der Küchenarbeitsplatte für ein rückenschonendes Arbeiten. Eine gute Küche zeichnet sich zudem durch eine durchdachte Anordnung des 'magischen Dreiecks' aus, das bezeichnet den Bereich zwischen Kochstelle, Kühlschrank und Spüle", betont Küchenplanerin Monika Detter. Da der Hobbykoch zwischen diesen drei Stationen ständig hin- und herwechsle, seien möglichst kurze Wege und eine ergonomisch sinnvolle Anordnung der Küchengeräte gefragt. djd/pt



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