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Pausa: Heimatverein bringt alten Menschen ein Stück Zuversicht fürs neue Jahr

pflegeheim Mehr als eine Geste für die Senioren

Pausa. 

Pausa. Voll beladen war der Kofferraum des Autos, mit welchem Katrin Löwe und Ute Arnold vom Pausaer Heimatverein am Altenpflegeheim Pausa vorfuhren. 47 Geschenktaschen oder -kartons hatten die Vereinsmitglieder gepackt. "Wir hatten die Idee, Geschenkpäckchen mit Obst, Gebäck und Schokolade zu packen, versehen mit einem kleinen Gruß", sagt Katrin Löwe, die Vereinsvorsitzende. Viele Vereinsmitglieder machten mit, wollten Freude schenken. Dazu kamen 46 kleine Engel, die Ute Arnold aus Bienenwachs gegossen und mit einem Anhänger versehen hatte. Bereits im Frühjahr hatte sich der Heimatverein für die alten Menschen im Heim stark gemacht. "Unser Vereinsmitglied Dietrich Wetzel spendete Masken für die Senioren im Altenpflegeheim." Das war zu der Zeit, als die Mund- und Nasenschutzmasken noch Mangelware waren. Dietrich Wetzel, der ein Werk für Spitzen und Gardinen in Plauen führt, ließ die Schutzmasken nähen und stellte sie den Pausaer Senioren zur Verfügung.

Es ist wichtig, die alten Menschen zu schützen

Im Seniorenheim in Pausa, welches zum Diakoniewerk Martinsberg e.V. gehört, gab es bisher noch keinen Corona-Ausbruch. Darüber ist Leiterin Birgit Ehrhardt sehr froh. Regelmäßig werden die Mitarbeiter getestet. "Die Angehörigen können gerne zu Besuch kommen, müssen aber einen Schnelltest machen." Erst dann dürfen sie zu den alten Menschen. Erst kürzlich habe sie einen Fall gehabt, dass der Test positiv war. Wenn man dann den Besuch verweigere, zeige nicht jeder Verständnis dafür. Aber es sei wichtig, die alten Menschen zu schützen. "Sie sind für uns wie unsere Familie, die man schützen will", sagt Eileen Warketin. Die Schnelltests erfordern einen enormen Arbeitsaufwand, denn das Pflegepersonal müsse dies zusätzlich erledigen, wobei auch die eigene Sicherheit eine Rolle spielt, um die alten Menschen nicht zu gefährden.