Pausa-Mühltroff ehrt zwei seiner Vereine

Auszeichnung VfB Mühltroff und Pausaer Heimatverein erhalten Bürgerpreis

Pausa-Mühltroff. 

Pausa-Mühltroff. Der VfB Mühltroff und der Pausaer Heimatverein haben den diesjährigen Bürgerpreis in Pausa-Mühltroff zuerkannt bekommen. Für den VfB Mühltroff nahmen Karl-Heinz Döring und Birgit Scholz sowie für den Pausaer Heimatverein Vereinsvorsitzende Katrin Löwe, Ute Arnold, Thomas Burkhardt und Günther Betz den Preis, der von der Sparkasse Vogtland gesponsert ist, für ihr ehrenamtliches Engagement entgegen. "Wir haben lange beraten, wen wir auszeichnen", sagte Michael Pohl, Bürgermeister von Pausa-Mühltroff. Entschieden habe man sich für zwei Vereine.

Mit Initiative und viel Nachwuchsarbeit

Mario Taubner-Wude, Ortsvorsteher von Mühltroff, betonte in seiner Laudatio: "Der VfB Mühltroff ist einer unserer aktivsten Vereine." Dieses Jahr gelang den Fußballern der Aufstieg von der Vogtlandliga zur Landesklasse West. Das sei nur mit viel Initiative und Nachwuchsarbeit zu erreichen gewesen. Der VfB Mühltroff stehe auch beispielhaft für eine aktive Vereinsarbeit hinsichtlich des Sportplatzes, der komplett saniert wurde. "Wir nehmen den Preis stellvertretend für alle Helfer, die unseren Verein unterstützen, entgegen", bedankte sich Birgit Scholz vom VfB Mühltroff. Die Sportplatzsanierung wäre ein schwieriger Weg gewesen, nur mit Fördermitteln möglich geworden und dem privaten Engagement von Mitgliedern und Nichtmitgliedern.

Stadträte sollen sich selbst überzeugen

Für den Pausaer Heimatverein sprach Andreas Seidel, Vizebürgermeister von Pausa-Mühltroff. Mit seinen kulturellen und informativen Veranstaltungen sei er prägend für die Stadt. Außerdem engagiert sich der Heimatverein für ein gepflegtes und ausgestaltetes Heimateck, das Vereinsdomizil. Katrin Löwe, die Vereinsvorsitzende, nahm die Gelegenheit wahr, den Stadtrat zu einer seiner Sitzungen nächstes Jahr ins Heimateck einzuladen. Es sei viel geschaffen worden zur Erhaltung und Instandsetzung des Hauses, welches der Kommune gehört. Aber es gebe auch noch Dinge, die es wert seien, gepflegt zu werden. Davon sollten sich die Stadträte einmal selbst überzeugen, sprach sie das Anliegen der 115 Vereinsmitglieder aus.