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Chemnitz

Pausa-Mühltroff: Im Gespräch mit dem neuen Bürgermeister

Amt Michael Pohl knipst auch selbst mal Falschparker

Pausa-Mühltroff. 

Pausa-Mühltroff. Was die Bürger bewegt, das konnten sie jetzt zur Sprache bringen. Der Heimatverein hatte zur öffentlichen Diskussion mit dem Bürgermeister eingeladen. Was er als neuer Bürgermeister bereits Neues realisiert habe? "Ich habe das Rats- und das Bürgerinformationssystem eingeführt", sagte Michael Pohl. Die Bürger können darauf online zugreifen. Wobei die Schautafeln vor dem Rathaus bleiben.

Wie der neue Bürgermeister seinen ersten Tag erlebte?

"Am 1. Oktober ging es los. Am 30. September gab es eine kurze Einführung von Jonny Ansorge", erinnerte sich Michael Pohl. "Das war so abgesprochen. Es war ein glatter Schnitt." Zur Frage, ob er nochmals als Bürgermeister kandidieren würde, sagte Michael Pohl ohne zu zögern: "Sofort." Und worin besteht der Unterschied zum bisherigen Bürgermeister? "Der größte Unterschied ist das Alter. Und ich bin in der digitalen Welt groß geworden."

"Pausa war immer sportlastig", meinte Ekkehard Weigel vom Heimatverein. Der Kultur wäre weniger Beachtung geschenkt worden. "Mir ist wichtig, dass jeder Verein gleich behandelt wird", stellte Pohl klar. "Keiner soll bevorzugt werden." Züge, die durchfahren, aber nicht halten, das ärgert manche Pausaer. "Man kann mit dem Bus nach Mehltheuer fahren und dort einsteigen", so der Bürgermeister. "Man muss nicht bis zum Bahnhof laufen." Aber die Busse würden desaströs genutzt werden. "Ich höre immer von den Leuten, sie wissen nicht, wie es funktioniert mit den Bussen", so Ekkehard Weigelt. Man sollte es den Leuten erklären.

"Die Jugend hat keine Anlaufstelle", stellte Katrin Löwe in den Raum. Es fehle ein Jugendclub. Hierzu bemerkte Michael Pohl, dass er im Gespräch sei. Überrascht waren die Gäste, als Michael Pohl sagte, dass er selbst schon mal falsch parkende Autos knipse. "Voriges Jahr hatten wir unter hundert Euro, dieses Jahr schon über 1000 Euro an Einnahmen."



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