Pausaer Weihnachtsausstellung verzaubert alle Kinder

Ausstellung Bauernhof und Pferdestall im Miniformat

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Lydia Winter schaut sich mit Söhnchen Artur den Bauernhof mit den vielen Tieren, auch Pferden und natürlich Traktoren an.Foto: Simone Zeh

Pausa. In der Pausaer Weihnachtsausstellung kommen Kinder aus dem Staunen nicht heraus. Wo sieht man schon sonst so viele Pferde und andere Tiere auf Bauernhöfen? Auch die moderne Landtechnik en miniature zieht in den Bann. Wie viele Pferde es sein mögen, Ute Arnold vom Heimatverein Pausa, die die Weihnachtsausstellung "Bauernhof und Pferdestall" konzipiert und realisiert hat, kann es nicht sagen. Unzählige sind es. Kleine und große, aus Plastik oder Holz, als Flachfigur oder ganz groß als Schaukelpferd. Die bäuerlich gestalteten Szenen warten darauf, mit all ihren Details entdeckt zu werden. Die Bauernhöfe, die Ute Arnold zusammen getragen hat, stammen aus ganz verschiedenen Jahrzehnten.

Kinder dürfen spielen

Das älteste Exponat ist ein Bauernhof um 1930, der jüngste Pferdestall wurde selbstgebaut im Jahr 2018. Die Rossweiner Flachfiguren - Hühner, Gänse, Bauernmädchen - nebst Bauernhaus und Nebengewerken stammen aus dem Jahr 1952 und der Bauernhof mit Massetieren aus Lineolyplastik aus Dresden von 1962. Aus dem gleichen Jahr ist der Traktor IFA Pionier. Plaho-Plastikfiguren aus den 80-er Jahren fehlen nicht. Vom Pferdewagen bis zum Mähdrescher, die Schau beleuchtet zugleich die Entwicklung der Landwirtschaft bis in die spätere DDR-Zeit. Dazu gibt es eine Fotodokumentation über das frühere landwirtschaftliche Leben in Pausa. Da wären Fotografien der bäuerlichen Familie Schuster aus Ebersgrün und von Familie Ottiger aus Unterreichenau. Gänsefütterung, Kartoffel legen und Rüben dippeln mit der Saatmaschine wurden im Bild festgehalten. Ein Pferdefuhrwerk von der Heuernte stammt von Landwirt Dietrich aus Pausa. Milchkanne, Melkschemel, Mulder und weitere Originalgegenstände runden die Schau ab.

Das Schönste für Kinder dürfte sein, dass sie hier spielen dürfen. Ein Schild weist extra darauf hin. Außerdem kann man mit Ute Arnold Kerzen ziehen und Anhänger gießen. Geöffnet ist die Schau 22. und 23. Dezember, 14 bis 17.30 Uhr. Zu diesen Zeiten gibt es am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag sowie am Neujahrstag eine Sonderöffnung. Anmeldungen zur Besichtigung oder zu Wachsarbeiten außerhalb der Öffnungszeiten sind nach Vereinbarung unter Telefon 037432/20109 oder 21250 möglich.