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Pausaerin mit Annen-Medaille geehrt

Auszeichnung Heidi Meyer engagiert sich seit vielen Jahren im Ehrenamt

Pausa/Region. 

Pausa/Region. Eine ganz besondere Auszeichnung wurde Heidi Meyer aus Pausa verliehen. In Dresden nahm sie die Annen-Medaille in Empfang. Heidi Meyer ist seit 16 Jahren ehrenamtlich im Altenpflegeheim Pausa tätig. "Ich komme jeden Mittwoch und Donnerstagnachmittag", sagt die 71-jährige. Dann nimmt sie sich Zeit für die Senioren, erzählt mit ihnen, erledigt kleine Wege oder geht mit ihnen spazieren. Hört sich Kummer an, tröstet. Die Vogtländerin zaubert den alten Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Es sind oft nur kleine Gesten, aber sie können glücklich machen. Weil sie von Herzen kommen. Oft geht sie erst abends nach Hause. Ihr Ehemann aber verstehe sie in ihrem Tun, er ist selbst ehrenamtlich als einer der Schülerlotsen in Pausa tätig.

Nicht nur Pflegerin sondern auch Bezugsperson

"Wir sind dankbar, dass wir sie haben", sagt Birgit Ehrhardt, Leiterin der Einrichtung, die zum Diakoniewerk Martinsberg in Naila gehört. "Sie ist ein Geschenk, eine wichtige Bezugsperson für die Senioren." Viele der alten Menschen bekommen keinen Besuch, da sie keine Familie mehr haben. "Heidi Meyer kommt dann als die besondere Person."

Die Mitarbeiter sind immer da, aber wenn die Pausaerin komme, sei das nochmal etwas anderes. "Sie hat ein großes Herz", sagt Birgit Ehrhardt. Sie reiste mit Heidi Meyer gemeinsam nach Dresden. "Der Empfang war richtig würdevoll", erinnerte sich Meyer. Sozialministerin Barbara Klepsch, überreichte 20 Frauen und Männer aus ganz Sachsen eine Urkunde, eine Rose und die Medaille, die aus Meißner Porzellan besteht. "Für langjährigen, uneigennützigen Einsatz und für herausragende Verdienste um Familie und Gesellschaft", steht in der Urkunde geschrieben. Und keine Frage - Heidi Meyer macht weiter mit ihremehrenamtlichen Engagement. "Die Leute warten doch auf mich."



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