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Perlmutt im obervogtländischen Adorf

Kultur Perlmutt- und Heimatmuseum hat wieder geöffnet

Adorf. 

Adorf. Viel zu sehen gibt es im obervogtländischen Adorf. Im historischen Stadtzentrum findet man das Perlmutt- und Heimatmuseum. Hier kommen die Besucher wahrhaft ins Staunen. Schiff, Schachbrett, Besteck, Knöpfe - alles schillert. Im sogenannten Schmuckkästchen, einem kleinen Raum, ist man von allen Seiten von Perlmutter umgeben. In den Vitrinen kann man sehen, wofür Perlmutter in früheren Zeiten verwendet wurde: für Schmuck und Manikürteile, zur Musikinstrumentenherstellung, für Uhren, Geldbörsen, Anglerzubehör, ja sogar für Bibeln und Schachbretter.

Die Schau gliedert sich in die Themen Lebensweise der Flussperlmuschel, Perlenfischerei im Vogtland und Perlmutterwarenherstellung. Verdeutlicht werden deren Zusammenhänge und zu sehen sind Aspekte der Biologie, die Farben- und Formenvielfalt des Rohstoffes und dessen vielfältige Erzeugnisse. Die Flussperlmuschel kam früher in der Weißen Elster zuhauf vor. Einst gab es deshalb extra Flussfischer.

In Adorf ist man stolz auf die größte Perlmutter-Sammlung einer musealen Einrichtung in Deutschland. Außerdem wird im Museum die Stadtgeschichte von Adorf dokumentiert, auch hierzu erfährt der Besucher viel Wissenswertes.



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