Pesto selbst gemacht - mit Kräutern von der Wiese

wissen Kräuterfrau verarbeitet Kräuter zu leckerem Pesto und Butter

Auerbach. 

Auerbach. Christine Schwabe kennt sich mit Kräutern und ihrer Verwendung im Alltag sowie als Heilmittel bestens aus. In ihrem Wiesenpesto verarbeitet sie Pflanzen, die manch einer als Unkraut bezeichnet. Die Kräuterfrau aus Auerbach selbst sagt: "Da ist alles drin, was sonst der Rasenmäher wegmäht." Vogelmiere, Spitzwegerich oder Brennnessel. Giersch, bekannt als hartnäckiges Unkraut im Garten, Löwenzahn und Schafgarbe sind Zutaten für die Kräuterbutter oder für den Wildkräuterfrischkäse.

Lob für selbstgemachte Leckereien

Natürlich mischt Christine Schwabe dann noch feine Gewürze oder auch Blüten mit hinein. Überzeugen konnten sich von dem Geschmackserlebnis kürzlich die Teilnehmer der Kräuterwanderung in Kloschwitz. Die Auerbacher Kräuterfrau Christine Schwabe und ihre Freundin Birgit Goroll boten das selbstgemachte Wiesenpesto und die Kräuterbutter auf Häppchen auf dem kleinen Markt an. "Schmeckt fein", lobte so mancher. Kein Wunder bei den frisch gepflückten Wiesenkräutern.

Bürgerinitiative lud ein

Dann folgte der Kräuterfrau eine ganze Menschenschar hinaus zur Kräuterwanderung. Christine Schwabe erklärten den Teilnehmern, die ihre Körbchen zum Sammeln dabei hatten, so manche Pflanze auf der Wiese, die zum drei Hektar großen Areal der Bürgerinitiative zum Schutz der Natur und Umwelt von Gold- bis Rosenbach gehört. Der Verein war es auch, der zur Kräuterwanderung eingeladen hatte. Entstanden war er aus der Bürgerinitiative gegen Gesteinsabbau. Heute engagieren sich über 300 Mitglieder. Den Aktiven geht es darum, die Landschaft aufzuwerten. Damit Gesteinsabbau oder was sonst nicht in die Natur passt, keine Chance hat. "Wir haben bisher 220 Bäume gepflanzt, uralte Obstbaumarten, die wir hegen und pflegen", sagt Gisela Tempel vom Verein.