Physician Assistant: Neues Berufsbild in Deutschland

Karrierechance Gesundheitsberufler können sich weiterbilden

physician-assistant-neues-berufsbild-in-deutschland
BA-Dozent Dr. Edgar Strauch. Foto: Karsten Repert/Archiv

Plauen. Der 120. Deutsche Ärztetag hat dem Berufskonzept Physician Assistant (PA) zugestimmt. Damit gibt es jetzt eine bundeseinheitliche Regelung für Ausbildung und Einsatz von PA's. Wer nun weitere Informationen zum Studiengang Physician Assistant an der Studienakademie in Plauen haben möchte, der bekommt diese bei Studiengangleiterin Claudia Heilmann (E-Mail-Kontakt heilmann@ba-plauen.de).

Neue Berufsmöglichkeit für Krankenschwester und Co.

Doch der Reihe nach. Es geht um eine neue Karriere-Chance für die Vogtländer. Das Berufsbild des Physician Assistant ist weltweit auf dem Vormarsch. Wer einen Gesundheitsberuf erlernt hat, besitzt die Zugangsvoraussetzung zum Physician Assistant (PA). Gemeint ist damit ein Arztassistent, der in Ländern wie Kanada, Australien, Saudi-Arabien, England oder Bulgarien längst zur medizinischen Bereicherung geworden ist.

In Deutschland hat jetzt der Ärztetag dem zugestimmt, was vor einem halben Jahr im Plauener Rathaus hochkarätige Entscheidungsträger zu einer Fachtagung gefordert hatten. Denn an der Berufsakademie in Plauen haben sich bereits 22 Studierende für den Physician Assistant entschieden.

Entlastung für Ärzte

Dort betont die Ärztin Dr. Claudia Heilmann: "Das Berufsbild Physician Assistant wird gewinnt zunehmend an Bedeutung für eine nachhaltige Gesundheitsversorgung." PA's sind qualifiziert für die Übernahme delegierbarer ärztlicher Tätigkeiten und entlasten Ärztinnen und Ärzte in der Routinearbeit. Akademie-Dozent Dr. Edgar Strauch ist sicher: "Dieser noch unbekannte Beruf tritt zum Siegeszug an. 210 Entwicklungs-Programme gibt es weltweit bereits."

Infos unter www.ba-plauen.de