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Plauen erlebte die erste Großdemonstration gegen die DDR-Diktatur

Richtigstellung Das Vogtland erinnert sich an die Wende

Plauen. 

Plauen. In dieser Woche geht es los. Die Erinnerungen an "Die Wende in Plauen", sie werden den Vogtländern noch einmal die große Leistung vor Augen führen, die in der Spitzenstadt unter Lebensgefahr vollbracht wurde.

Der BLICK durfte in das Album von Gunnar Tessarczyk schauen. Dieses spektakuläre Dokument präsentiert Plauen inzwischen im Stadtarchiv. Denn der heute 49-Jährige hat sich vor 30 Jahren getraut, Bilder zu machen, als Hubschrauber, Wasserwerfer und Einsatzkommandos bereit waren, um gegen die Demonstranten vorzugehen. Dazu in den nächsten Ausgaben mehr. "Ich bin sehr froh, dass die Rolle der Stadt Plauen jetzt überall in Deutschland viel deutlicher zum Tragen kommt", sagt Gunnar. In Plauen ging es los. Nicht in Leipzig. Doch das Westfernsehen war seinerzeit nur in der Hauptstadt Berlin und in der Messestadt Leipzig stationiert... Erste Termine: Am Donnerstag (3. Oktober) findet um 18 Uhr die Ausstellungseröffnung "7. Oktober 89 in Plauen - Die Vorgeschichte" statt.

Im Malzhaus in Plauen bekommen die Besucher die Stadt Plauen als einen der bedeutendsten und wichtigsten Orte der "Friedlichen Revolution" gezeigt. In der Spitzenstadt fand am 7. Oktober 1989 die erste Großdemonstration auf dem Gebiet der ehemaligen DDR mit geschätzt 12.000 bis 15.000 Teilnehmern statt. Zur Filmpremiere "Aufbrüche" lädt das Malzhaus am Freitag (4. Oktober, 19.30 Uhr) ein. 30 Jahre nach den Ereignissen von 1989 untersucht jetzt ein Dokumentarfilm, wie sich der Transformationsprozess in Plauen und dem Vogtland vollzogen hat. Der Plauener Filmemacher Tino Peisker, der schon mit "40 Jahre sind genug" oder "Codename Brisling" ein großes Publikum erreichen konnte, suchte in "Aufbrüche" gezielt nach menschlichen Geschichten, welche durch die Veränderungen von 1989 bis heute geprägt wurden. Am 6. Oktober zeigt dann das MDR-Fernsehen um 21 Uhr den Dokumentarfilm "Palast der Gespenster", der die Rolle Plauens gerade rückt und die geschichtlichen Abläufe korrigiert.



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