Plauen: Kinderstadt wählt in der Grundschule auch den Bürgermeister

Planspiel Kinder werden Einwohner in der Kinderstadt "Kinderbunt"

Plauen. 

In der vorletzten Ferienwoche (17. bis 21. August) erleben die Kinder des Hortes der Astrid-Lindgren-Grundschule Plauen nochmal etwas Besonderes: Sie werden Bürger in der Kinderstadt "Kinderbunt". Diese Kinderstadt ist ein Planspiel für Kinder von 7 bis 12 Jahren. Die Finanzierung dafür kommt aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben", der Förderverein der Schule unterstützte die Idee. Am Dienstag (18. August) werden das "Kinderbunt-Parlament" und der dazugehörige Bürgermeister gewählt. Um sich aus erster Hand zu informieren, haben die Kids Bürgermeister Ralf Oberdorfer eingeladen, der erläutert, wie eine Verwaltung funktioniert. Dazu ist er ab 10 Uhr auf dem Gelände und plaudert aus dem Nähkästchen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Kinderstadt-Konzeptes ist die Simulation des Kreislaufs von Arbeit, Geldverkehr und Konsum im Freizeitbereich. Die Kinder stellen sich dem stadtinternen Arbeitsmarkt zur Verfügung und üben einen selbst gewählten Job aus. Für diese Arbeit erhalten sie ein Gehalt in der Kinderstadt "Kinderbunt". So braucht es auch ein Stadtparlament mit Bürgermeister/in, in der Kinderstadt "Kinderbunt", das von den Kindern selbst gewählt wird.

In der Kinderstadt "Kinderbunt" soll es auch Gewerke geben, die gleichzeitig die Arbeitsplätze für die Kinder sind. Dasselbe gilt für die Medienlandschaft (Radio, Fernsehen, Zeitung, Internet), die wie im wahren Leben für Informationsfluss und Unterhaltung in der Gesellschaft sorgen. Den Höhepunkt bildet ein großes Abschlussfest ein "Rummel" am Freitag (21. August), welches die Bewohner gemeinsam organisieren und durchführen. Die Idee dazu kam von den Kindern selbst. Zu diesem Fest werden die Kindergartenkinder aus dem Wohngebiet als Gäste erwartet.

Das Café Kristin unterstützt die Kinderstadt mit Brot und Kuchen, die Tischlerei der Kinderstadt wurde von einem Baumarkt mit Material unterstützt. Die Schneiderei der Kinderstadt bekam tolle Stoffreste von der Stoffveredlung Schneider gesponsert. So haben im Vorfeld auch richtige Firmen das Anliegen unterstütz, wofür wir uns bedanken möchten.