Plauen will in die A-Gruppe

Wasserball Samstag unterstützen 600 Fans den SVV gegen Bayer Uerdingen

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Alexander Fritzsch (links) und seine Kameraden stellen sich am Samstag auf einige schmerzhafte Griffe ein. Foto: Oliver Orgs/Pressebüro Repert

Plauen. Es wird das Spiel der Spiele. Der SVV Plauen hat vollkommen unspektakulär das Auswärtsspiel in Hamburg gewonnen. Und jetzt fiebern in Plauen alle dem Play-off-Auftakt gegen Uerdingen entgegen. Mit 11:8 (4:2, 0:2, 5:1, 2:3) holten sich die Vogtländer in der Wasserball-Bundesliga den 13. Saisonsieg.

In einem überraschend spannenden Spiel, hatten die Vogtländer anfangs Mühe gegen die Abwehr der Hausherren zu bestehen. Poseidon Hamburger gehörte als Tabellenfünfter eigentlich nur zum Mittelmaß der Liga. Doch die Nordlichter spielten stark und die bereits als B-Gruppen-Erster feststehenden Plauener haben seit Wochen schon die Aufstiegsspiele im Kopf. Bis auf das Unentschieden gegen den SC Wedding wurden aber alle Spiele der Hauptrunde von den Plauenern gewonnen. Das gab es noch nie.

Best of Three-Modus

Kommenden Samstag kommt es zum entscheidenden Play-off-Heimspiel. Im Kampf um den Aufstieg in A-Gruppe muss Bayer Uerdingen in Plauen bezwungen werden. "Denn es wird Best of Three-Modus gespielt. Da ist bei zwei danach folgenden Auswärtsspielen der Heimsieg unbedingt Pflicht", erklärt Hallensprecher Maik Uebel die Szenerie.

Wegen des Handball-Derbys zwischen Einheit Plauen und dem SV 04 Oberlosa II (Beginn 16 Uhr), geht es im Stadtbad diesmal erst 18 Uhr um alles oder nichts. Es werden 600 Zuschauer erwartet. Das heißt, es ist mit einem ausverkauften Plauener Stadtbad zu rechnen. Der SVV gilt bundesweit als Zuschauerkrösus. Das Publikum ist also schon reif für die A-Gruppe.