Plauen wurde schöner gemacht

Wohnungsbausgesellschaft Größter Vermieter des Vogtlandes genießt guten Ruf

Plauen. 

Plauen. Die DDR war am Ende. Das Volk ging auf die Barrikaden. Der Zustand der Bausubstanz in Plauen galt 1989 als verheerend. Und dann musste 1990 die später als Wohnungsbaugesellschaft firmierende städtische Tochter dieses Erbe übernehmen. Zwischen Neubau, Sanierung, Rückbau und Abriss war vor allem eins gefragt: Wirtschaftlichkeit. Der BLICK-Reporter war vor 16 Jahren zusammen mit Hellfried Unglaub in die Festhalle marschiert. In diesem Mieterforum ging es um die Umgestaltung der Plattenbausiedlungen im Chrieschwitzer Hang und im Mammengebiet. Der damalige WbG-Chef stellte sich in den verständlichen Gegenwind. 400 Bürger waren gekommen.

"Ich kann jeden verstehen, der stinksauer ist. Aber wenn wir überleben wollen, müssen wir Leerstand abreißen", verteidigte Hellfried Unglaub den Spagat, der aus der WbG als größten Vermieter des Vogtlandes heute eine der stabilsten Wohnungsbaugesellschaften Sachsens werden ließ. Dass es hätte ganz anders kommen können, das zeigen die Beispiele anderer Städte.

Hinter Geschäftsführer Frank Thiele, Sylvia Kämpfner (Prokuristin und Abteilungsleiterin Vermietungsservice) und Ulrich Jacob (Technischer Leiter und Prokurist) stehen heute 235 Mitarbeiter, die dafür gesorgt haben, dass die WbG längst einen guten Ruf in Sachsen genießt. Der BLICK hat von Marketing-Chefin Anke Reichenbächer ein vollständiges Zahlenwerk aus 30 Jahren Firmenhistorie bekommen. Die vielen Meilensteine werden aufbereitet und am kommenden Wochenende zum Tag der Deutschen Einheit unter: www.blick.de/vogtland präsentiert.