Plauener Kulturfabrik setzt auf Fördermitglieder

"Röste" will alternativ bleiben

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Marlén Rieger und Michael Bühring wollen noch viele Ideen für die Kulturfabrik umsetzen.

Plauen. Die Kulturfabrik "Alte Kaffeerösterei" ist für alternative Angebote jenseits des Mainstreams bekannt. Damit das auch so bleibt, können Freunde der "Röste" ab sofort Fördermitglied werden. Laut Marlén Rieger liegt der Mindestbeitrag für einen Monat bei fünf Euro. Mit der Plauenerin hat der Verein erstmals eine Mitarbeiterin, die über den Bundesfreiwilligendienst finanziert wird. Die "Neue" ist in der Regel immer von Dienstag bis Donnerstag zwischen 10 und 15 Uhr im Gelände an der Hans-Sachs-Straße vor Ort. "Ich will mithelfen, Strukturen aufzubauen." Die 36-Jährige gehört seit längerem zum Freundeskreis und kennt das Umfeld bestens. Im April dieses Jahres feierte der Verein sein 20-jähriges Bestehen. Laut Kassenwart Michael Bühring - er ist von Anfang an dabei - engagieren sich aktuell um die 25 aktive Mitglieder ehrenamtlich. Der 51-jährige weiß um die künftigen Herausforderungen. "Es geht darum, die Kulturfabrik Instand zu halten." An Fördermittel für notwendige Reparaturen und Sanierungsmaßnahmen am Gebäude sei nur schwer heranzukommen. "Das haben wir schon versucht. Leider ohne Erfolg." Viele Ideen stecken bereits in den Kinderschuhen, verriet Bühring. So könnte der Fabrik-Keller als weiterer Veranstaltungsraum genutzt werden. Wer an einer Fördermitgliedschaft interessiert ist, könne dies per E-Mail unter info@altekaffeeroesterei.de kurz mitteilen. Dem Antragsteller werde dann ein entsprechendes Formular zugesandt. Diesen Samstag lädt das Röste-Team zur Depeche-Mode-Party ein. Beginn ist 21 Uhr.