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Vogtland

Plauener spendete schon 400 Liter Blut

Lebensrettung Vor allem in den Sommermonaten werden Reserven oft knapp

Solche Besucher wünscht sich Cornelia Schindler. Die leitende Schwester des Haema Blutspende-Dienstes gratulierte am Donnerstag Ingolf Liesegang zur 500. Blut- und Plasma-Spende. Der 57-jährige Plauener spendete in den vergangenen 13 Jahren rund 400 Liter des kostbaren Lebenssaftes. Einmal in der Woche krempelt der Mitarbeiter eines Baumarktes im Blutspende-Zentrum am Oberen Steinweg die Ärmel hoch. "Das ist eine gute Sache, bei der auch meine eigene Gesundheit gecheckt wird." Die Zeit, die der Spender bei jedem Besuch investiert, kann anderen Menschen das Leben retten. "Das ist mir schon bewusst." Schon zu DDR-Zeiten hat der Vogtländer seinen Lebenssaft gespendet. Die Mitarbeiter des Blutspende-Dienstes hoffen, dass viele potenzielle Spender seinem Beispiel folgen. Vor allem im Sommer sind Blutkonserven wegen der Urlaubszeit ein wertvolles Gut. Laut den Statistiken spenden nur drei bis fünf Prozent der Bundesbürger regelmäßig im Jahr freiwillig Blut. Wer zum Aderlass möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und ein Körpergewicht von 50 Kilogramm nicht unterschreiten. Mitzubringen ist der Personalausweis. Vor der Spende raten die Mediziner dazu, reichlich aber fettarm zu essen. Außerdem sollen die Spender vorher viel trinken. Empfohlen werden Wasser, Tee oder Fruchtsäfte. Blutspenden sind für Männer jährlich sechs Mal und für Frauen vier Mal möglich. Weil Blutplasmaspenden schonender sind, könne sie häufiger vorgenommen werden.



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